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Die Duftgestalt

05.07.2012 | 10:50 |  Cordula Frieser (DiePresse.com)

Eine gepflegte Erscheinung von Damen und Herren kann durch den richtigen Duft unterstützt werden.

Düfte wirken auf sehr subtile Art und sollten mit Bedacht verwendet werden. Im Gehirn werden sie im limbischen System verarbeitet, das auch für die Emotionen zuständig ist und sie sofort als angenehm oder unangenehm bewertet.

Bei der Wahl der Düfte sollten Sie auf einiges achten:

  • Verwenden Sie ein hochwertiges Parfum. Gute Parfums enthalten bis zu 80 Duftstoffe; bei ihrer Verwendung werden nacheinander die frische „Kopfnote“, die volle „Herznote“ und die lang anhaltende „Basisnote“ freigesetzt. Je besser das Parfum, umso besser harmonieren diese drei Noten miteinander.
  • Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl Ihres Parfums. Verwenden Sie vorher keine stark duftenden Kosmetika und probieren Sie nur drei bis vier Düfte nacheinander, denn mehr können Sie nicht unterscheiden.
  • Wählen Sie einen Duft, der zur Situation passt. Für den Beruf sollten Herren und Damen grundsätzlich leichte, frische Parfums bevorzugen und auch das sparsam, denn es kann eine im wahrsten Sinne des Wortes „dicke Luft“ entstehen, wenn mehrere parfümierte Menschen in einem Büro zusammenkommen. Schwere Düfte sollten Sie nur abends verwenden, gewiss nicht, wenn gutes Essen und guter Wein im Mittelpunkt des abendlichen Vergnügens stehen – intensiver Parfümduft kollidiert mit kulinarischen Aromen.
  • Bedenken Sie, gerade bei sehr sommerlichen Temperaturen kann das Gemisch von Schweiß und Parfüm unangenehm werden. Deshalb unbedingt Deos verwenden. Parfum, in rauen Massen, zu verwenden, ersetzt eine gute Körperpflege im Übrigen nicht.
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