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Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry) 

Na dann: Gute Reise!

14.07.2017 | 09:58 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Sprechblase Nr. 195. Warum die „Candidate Journey“ Theorie bleibt.

Die Reisezeit stellen sich Personaler und vor allem Recruiter so vor: Im Internet informiert sich der Jobsuchende über neue Herausforderungen, landet auf der Seite eines Unternehmens, mit dem er sich identifiziert, und checkt auf der Karriereseite aktuelle Jobs. Günstigenfalls ist eine Stelle ausgeschrieben, für die sich der Kandidat interessiert, und er bewirbt sich.

Personaler nennen das – Achtung Sprechblase – „Candidate Journey“. Na dann: Gute Reise! Doch die Journey gleicht in vielen Fällen dem Katalog bzw. den Internetseiten der Reiseanbieter: Alles großartig, hat aber nichts mit der Realität zu tun. In der Bewerberrealität heißt das: Viele Jobs werden erst gar nicht ausgeschrieben. Oder das Bewerbungsmanagement ist mies bzw. überfordert. Oder Bewerber sind so rar, dass sie Express, 1. Klasse und ohne lange Candidate Journey an ihr Ziel, den Job, gelangen.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.


[NOZ14]

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