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Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry) 

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Wie? Das gibt es schon?

28.04.2017 | 12:01 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Sprechblase. Warum „Ich kann gerade nicht“ ein Paradoxon ist.

Vor 30 Jahren war es der Stundenalarm, der bei Veranstaltungen, Terminen und Besprechungen nervte: Pünktlich zur vollen Stunde piepste es an den Handgelenken der Digitaluhrträger. Später waren es die Mobiltelefonklingeltöne, die für Ärger bis Heiterkeit sorgten.
Mittlerweile gehört es zum guten Ton, das Handy bei diesen Gelegenheiten auf lautlos zu schalten. Das hindert manche Menschen aber nicht daran, Anrufe entgegenzunehmen: Sie rollen Nachsicht erheischend mit den Augen, drehen sich weg, legen die Hand über den Mund und sagen: „Ich kann gerade nicht sprechen!“ Ein Paradoxon, denn offensichtlich können sie ja doch sprechen – und andere aus der Konzentration reißen.

Man sollte etwas erfinden, mit dem man Anrufe wegdrücken und dem Anrufer automatisch die Nachricht „Bin in einem Termin, rufe zurück“ schicken kann. Wie? Das gibt es schon?

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.

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