Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden

Im Zweifel ist es eben Pech

03.02.2017 | 09:52 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Sprechblase. Warum der Pitch die Bewerbung verdrängt.

Dieses kurze Wort hat es in sich: „Pitch“.
57 Übersetzungsmöglichkeiten kennt allein dict.leo.org. Eine Bedeutung von Pitch ist (Achtung: Vorbereitung auf die Super-Bowl-Nacht von Sonntag auf Montag) ein Passspiel im American Football.
Die gängigste ist wohl „Verkaufsgespräch“. Und es wird in jüngster Zeit wie wild gepitcht: PR- und Werbeagenturen pitchen um Etats, Start-ups pitchen um Gunst und Geld der Investoren, und Jobsuchende pitchen um Jobs.
Übrigens: Wer sich angesichts eines derartigen Gesprächstermins gerade auf selbigen vorbereitet, beschreibt das korrekt als „Ich face einen Pitch“.
Ach ja: Und klappt der Pitch nicht nach Wunsch, bekommt man weder Etat, Geld noch Job, dann ist das – richtig – ebenfalls „pitch“. In seiner unangenehmsten Bedeutung: „Pitch“ bedeutet unter anderem auch Pech.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com