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Bild: (c) Die Presse (Clemens Fabry) 

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Begräbnis erster Klasse

28.10.2016 | 09:23 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Warum Projekte gern zu Grabe getragen werden.

Viele Mitarbeiter haben ein ambivalentes Verhältnis zu Projekten: Einerseits sind Projekte unbeliebt, weil sie zusätzliche Arbeit bedeuten. Andererseits sind Projekte beliebt, weil sie Abwechslung zur Routinearbeit und Chancen bieten, sich zu beweisen. Gerade deswegen bauen die Projektmitarbeiter zum Projekt eine geradezu innige Beziehung auf.

Nun ist es aber so, dass sich Projekte oft nicht wie erwartet entwickeln und daher beschlossen wird, sie zu stoppen. Mit den Worten: „Wir tragen das Projekt zu Grabe“. Bei anderen Angelegenheiten würde man das wohl nie so sagen. Oder haben Sie schon einmal gehört: „Wir tragen diese Kundenbeziehung zu Grabe“?

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter der Ressorts "Management & Karriere" und "Arbeitswelten" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.

(Print-Ausgabe, 29.10.2016)

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