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Karriere im Sommerloch?

12.07.2012 | 17:04 |  Nikolaus Koller (Die Presse)

Die „heiße Zeit“ für Jobs ähnelt dem Büroalltag im Juli und August. Genau so sollte sie auch genutzt werden.

Die „heiße Zeit“ für Jobs ähnelt dem Büroalltag im Juli und August. Genau so sollte sie auch genutzt werden.
Können Karrieristen ihre beruflichen Ambitionen während der heißen Zeit gleichsam auf Urlaub schicken? Ist die Sommerzeit quasi ein Sommerloch für die Karriere?

Diese Fragen werden seit dem Beginn der Ferien immer wieder gestellt. Der Karriere-Sommer ist mit dem Büroalltag in den Monaten Juli und August durchaus zu vergleichen. Einige Menschen sind urlaubsbedingt schwerer zu erreichen, einige Dinge dauern daher länger – es ist keine „heiße Zeit“: Ein Sommerloch ist aber oft nicht zu erkennen. Vielerorts ist in den Büros nun Aufarbeiten angesagt. Kontakte werden gepflegt und Pläne für den Herbst geschmiedet. Genau so sollten Karrieristen diese Zeit auch nutzen: CV updaten, Social-Media-Präsenzen warten, das eigene Netzwerk stärken und neue Ziele festlegen.

Bei heißen Temperaturen fliehen viele in Freibäder oder Biergärten: Potenzielle Geschäfts- oder Kooperationspartner werden von einem Treffen in Badehosen zwar wohl nicht besonders begeistert sein – was spricht aber dagegen, einmal den lauschigen Schanigarten oder ein Sommertheater mit ihnen zu frequentieren? Gerade in entspannter Umgebung entwickeln sich neue Dinge besser als im hektischen Büroalltag. Weil wir schon beim Thema sind: Auch Karrieristen tun gut daran, „Karriere-Urlaub“ zu nehmen und für ein, zwei Wochen einmal nicht an ihr berufliches Weiterkommen zu denken.

Senden Sie Fragen und Probleme aus Ihrem Berufs- und Karriereleben an Nikolaus Koller. Er wird versuchen, Lösungen und Antworten anzubieten. Alle Nachrichten werden vertraulich behandelt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2012)

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