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Das myVeeta-Kernteam.
Das myVeeta-Kernteam. / Bild: (c) PATDOMINGO 

Start-up-Boom im HR-Sektor

02.11.2017 | 10:23 |   (DiePresse.com)

Neue Ideen, neue Unternehmen: Im Personalbereich tut sich derzeit viel. Ein eigener Start-up-Bereich bei der Fachmesse Personal Austria zeugt davon. Einer der Aussteller, myVeeta, drängt nun nach Deutschland.

Die Start-up-Szene scheint die HR für sich entdeckt zu haben. Oder ist es umgekehrt. Die HR-Experten scheinen Start-ups als Operationsmodus für sich entdeckt zu haben. Wie auch immer: Aktuell drängen zahlreiche neue Start-ups, die HR-bezogene Services anbieten, auf den Markt bzw. sind auf Expansionskurs. Ein Bild davon können sich die Besucher am 8. und 9. November bei der Fachmesse Personal Austria in Wien machen, bei der mehr als 30 Start-ups ausstellen.

Eines davon, myVeeta ist seit Anfang 2016 in Österreich auf dem Markt und unterstützt Unternehmen bei der Personalsuche und dabei ein Bewerbernetzwerk aufzubauen. Nun will das Start-up auch Deutschland gezielt ansprechen. Voraussetzung für diesen Entwicklungsschritt war eine Kapitalerhöhung, die kürzlich mit Unterstützung des Investoren-Netzwerks primeCROWD abgeschlossen werden konnte. „myVeeta konnte sich in den letzten Jahren auf dem österreichischen Markt gut positionieren, die Expansion nach Deutschland ist der nächste logische Schritt“, sagt myVeeta-Geschäftsführer Jan Pichler. In diesem Vorhaben bestärkt wurde das dreiköpfige Management-Team von myVeeta – CEO Jan Pichler, CFO Sascha Mundstein und CTO Günther Pfeffer – auch durch den 2. Platz beim deutschen HR Innovation Award, mit dem myVeeta vor Kurzem ausgezeichnet wurde. Die Eröffnung einer myVeeta-Niederlassung in Berlin ist für Mitte 2018 geplant, bis dahin wird der Deutsche Markt von Wien aus betreut.

Ehemalige Bewerber als wertvolle Kandidatenquelle

Die Nachfrage nach Lösungen, die Unternehmen bei der Personalsuche unterstützen, ist ungebrochen. Während die meisten Anbieter aber versuchen, ihren Kunden mehr Bewerbungen zu vermitteln, verfolgt myVeeta einen anderen Ansatz: Es ermöglicht Unternehmen, sich ein eigenes Talentenetzwerk aufzubauen. So können sie mit ihren ehemaligen Bewerbern, Mitarbeitern, Praktikanten und anderen Talenten langfristig in Kontakt bleiben. Ist ein Job vakant, können die Unternehmen auf den eigenen Pool passender, interessierter Personen zurückgreifen und dadurch rasch und unkompliziert geeignete Kandidaten finden.

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