Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
Netiquette fuer EMails

Netiquette für E-Mails

09.06.2011 | 14:41 |  Cordula Frieser (Die Presse)

Wie im althergebrachten Briefverkehr gelten auch bei E-Mails verbindliche Benimmregeln sowie auch die die Netiquette.

Vorweg: E-Mails dienen der raschen Information, weder streng vertrauliche Mitteilungen noch kontroversielle Themen sollten via Internet abgehandelt werden. Bedenken Sie stets, dass E-Mails von mehreren Leuten gelesen werden können und nicht zwingend dem Adressaten vorbehalten sind.

Seien Sie stets höflich! Das flockige E-Mailing ist kein Freibrief für rüpelhaftes Benehmen. Übrigens der Internetrüpel ist nicht nur im Business verpönt, sondern vor allem in Chat-Foren. Im Netz allgemein und bei E-Mails im Besonderen ist die deutsche Rechtschreibung nicht abgeschafft! Die Groß- und Kleinschreibung gilt ebenso wie das Setzen von Punkten und Beistrichen. Umlaute und das scharfe „ß“ sollten Sie tunlichst vermeiden, da nicht jede Software die deutschen Sprachspezifika richtig lesen kann.

Es empfiehlt sich jedenfalls offizielle Mails der automatischen Rechtschreibüberprüfung zu unterziehen. In Business-Mails sind Emoticons (Smilies) und Akronyme (Abkürzungen wie LOL laughing out loud) nicht zu verwenden. Bei der Auswahl der Schrift flüchten Sie nicht in Großbuchstaben, auch hier gilt der alte Spruch: Wer in Großbuchstaben schreibt, der schreit!

Die richtige Adresse und der korrekte Absender (Signatur) sind speziell im Mail-/Briefverkehr eine Selbstverständlichkeit. Wählen und formulieren Sie den Inhalt der Betreffzeile kurz, prägnant und aussagekräftig. Aber auch die Segnung der E-Mails sind enden wollend: Der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle; der Erhalt von E-Mails muss bestätigt bzw. rasch beantwortet werden. „Glückwunschkarten“, Kondolenzen usw. per E-Mail zu erledigen oder gar Weihnachtswünschen via Serienbriefe zu verschicken

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com