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Bild: Pixabay 

Führungskräfte suchen Jobs mit Sinn

12.11.2017 | 13:00 |   (Die Presse)

Manager haben hohe Ansprüche. Ein sinnvoller Job, gute Atmosphäre und einen hohen Tätigkeitsumfang liegen ganz weit vorn. Bei der Bewerbung spielt Diskretion spielt keine Rolle.

Für Manager ist der Inhalt der täglichen Arbeit besonders wichtig: Der Sinn der Tätigkeit liegt mit 63 Prozent auf Platz eins. Das ergab eine von der Social-Media-Plattform Xing beauftragte Befragung zu den Ansprüchen von Führungskräften. Tätigkeitsumfang und Aufgabenbereich, die Arbeitsatmosphäre und der Umgang unter den Kollegen sind für sechs von zehn Befragten am wichtigsten. Die Work-Life-Balance ist für die Hälfte essenziell.

Ist eine passende Jobausschreibung gefunden, bewerben sich 73 Prozent der Führungskräfte per E-Mail. Doch sie suchen nicht nur. Knapp zwei Drittel wollen gern von Recruitern kontaktiert werden. „Wir interpretieren diese Ergebnisse so, dass die Mehrheit der Österreicher latent auf Jobsuche ist. Insofern verspricht die aktive Suche nach Führungskräften große Chancen“, sagt Jutta Perfahl-Strilka von Xing. Diskretion spielt dabei überraschenderweise keine bedeutende Rolle. Führungskräfte werden am liebsten über die E-Mail-Adresse des Arbeitgebers kontaktiert, dahinter folgt die telefonische Kontaktaufnahme am Arbeitsplatz.

Die Kontaktaufnahme über berufliche soziale Netzwerke wird von Jobsuchenden gut angenommen. Im Durchschnitt möchte ein knappes Drittel der Führungskräfte auf diesem Weg von Recruitern angesprochen werden. Privates und Berufliches wird dabei streng getrennt, nur 18,5 Prozent wollen über private soziale Netzwerke kontaktiert werden. (red.)


[NZLUB]

(Print-Ausgabe, 11.11.2017)

1 Kommentare
Firmian
13.11.2017 10:26
0 0

Es gibt also noch andere...

Ich dachte jahrelang, ich wäre der einzige, der so denkt, daß der Job einen Sinn haben soll.

Ich hatte schon mehrere (für meine Verhältnisse) gutbezahlte Jobs, bei denen ich aber das Gefühl hatte, ich verbrenne das Geld des Unternehmens, eigentlich ist meine Arbeit doch kontraproduktiv.

Bin dann in was schlechter Bezahltes gewechselt und habe das nie bereut.

Aber wie ich lese, denken auch andere so.
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