Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
 

Fette Jahre für Seniorpartner, magere für Konzipienten

22.10.2017 | 17:00 |   (Die Presse)

Gehälter. Was Juristen verdienen und was sich in den letzten fünf Jahren geändert hat.

Juristen verdienen viel, heißt es. Allerdings kaum mehr als vor fünf Jahren, zeigt der Gehaltsvergleich. Mit einer Ausnahme: In Großkanzleien gehen Seniorpartner heute mit 9,5 Prozent mehr Jahresbrutto (Median, inkl. Boni; alle Werte ohne Inflationsanpassung) nach Hause als 2012; Partner mit 7,5 Prozent, erfahrene Anwälte mit 5,5 Prozent und Anwälte frisch nach der Anwaltsprüfung mit 4,6 Prozent mehr.

Das war es auch schon mit nennenswerten Steigerungen. Alle anderen Juristen verdienen deutlich unter fünf Prozent plus über fünf Jahre.

Vor allem Einsteiger liegen nahezu gleich mit 2012. Konzipienten bekommen 1,5 Prozent mehr in kleinen Kanzleien und 2,1 Prozent mehr in großen; Anwälte in kleinen Kanzleien 1,9 Prozent mehr. Im öffentlichen Dienst und in Rechtsabteilungen tragen Juristen 2,3 Prozent mehr heim als vor einer halben Dekade. Leiter von Rechtsabteilungen bekommen 3,4 Prozent, in Großunternehmen 4,3 Prozent mehr.

Sorgen müssen wir uns dennoch keine machen. Juristen verdienen heute zwischen 27.500 Euro Jahresbrutto (Konzipient kleine Kanzlei) und knapp 700.000 Euro (Seniorpartner Großkanzlei).(al)

(Print-Ausgabe, 21.10.2017)

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com