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Bild: Pixabay 

Böse Bewerbungsfragen: "Wie gehen Sie mit Kritik um?"

06.10.2017 | 13:00 |  Cornelia Holzbauer (DiePresse.com)

Serie, Teil 20. Wir klären jeden Werktag die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch ziemlich heikel sein kann.

Kritik mag keiner. Und wer etwas Gegenteiliges behauptet, der lügt. Diese Lüge wird im Vorstellungsgespräch schnell entlarvt. Deshalb lieber ehrlich sein.

Der Personaler fragt: "Wie gehen Sie mit Kritik um?"

Beste Antwort: "Ich mag sie nicht, schließlich bedeutet Kritik, dass ich einen Fehler gemacht habe. Allerdings ist sie lehrreich und ich kann damit künftige Fehler vermeiden. Wichtig ist, dass man Kritik nicht persönlich nimmt und auf sie eingeht."

"Die Presse"-Personalchef Thomas Remes erklärt: "Wenn Sie hier antworten, dass Sie Kritik mögen, kommen Sie als wenig glaubwürdig herüber. Geben Sie lieber zu, dass Kritik Sie nicht besonders freut. Hilfreich kann sie natürlich auch sein. Ein Beispiel für konstruktive Kritik, die Ihnen weitergeholfen hat, vermittelt den Eindruck, dass Sie Erfahrung mitbringen."

Hier endet unsere Serie. Noch ein Tipp von uns: Drucken Sie die einzelnen Teile aus und tapezieren Sie Ihre Wände damit. So kann im Vorstellungespräch nichts mehr schiefgehen. Viel Erfolg!

1 Kommentare
Günther Briel
06.10.2017 20:50
0 0

Wie kommt man auf solche Ideen?

Ich mag Kritik, möglichst konstruktiv dann kann ich meine Schlüsse daraus ziehen und im besten Fall daraus lernen und Fortschritte machen.
Leider wird das oft zu wenig praktiziert, denn das Potential von konstruktiver Kritik wird viel zu oft unterschätzt.
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