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Bild: Pixabay 

Österreicher sind Affären am Arbeitsplatz nicht abgeneigt

28.09.2017 | 09:20 |  Cornelia Holzbauer (DiePresse.com)

Rund ein Fünftel der Österreicher gab zu, schon eine Affäre am Arbeitsplatz eingegangen zu sein. Jeder Dritte kann es sich vorstellen.

Eine kürzlich vom beruflichen Online-Netzwerk Xing veröffentlichte Studie offenbart Pikantes: mehr als jeder fünfte Österreicher hatte schon eine Affäre am Arbeitsplatz, ein Drittel der Befragten kann es sich vorstellen. An der Studie, die im Auftrag von Xing von Marketagent.com durchgeführt wurde, haben 1000 Erwerbstätige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren teilgenommen.

Ein Ergebnis, das überrascht: Der Beziehungsstatus beeinflusst die Neigung zu einer Affäre nicht wesentlich, 24 Prozent der Singles hatten schon ein Abenteuer am Arbeitsplatz und immer noch rund 20 Prozent der in Partnerschaft Lebenden. Männer neigen etwas häufiger dazu: 23,2 Prozent von ihnen gaben zu, schon eine Affäre eingegangen zu sein, bei den Frauen sind es lediglich 18,6 Prozent.

Rund ein Drittel kann sich eine Büro-Affäre vorstellen

Wie viele können es sich grundsätzlich vorstellen, mit Kollegen etwas anzufangen? Recht viele. 40,8 Prozent der männlichen Befragten sind dazu geneigt, bei den Frauen nur 19,5 Prozent, im Durchschnitt ein knappes Drittel der Befragten (31 Prozent). Für rund 38 Prozent der Singles sind Affären vorstellbar, bei den Vergebenen sind es etwa 28 Prozent. Die Wiener sind am ehesten dazu geneigt, sich am Arbeitsplatz umzusehen: 34,6 Prozent können sich hier eine Affäre vorstellen, knapp gefolgt von Salzburg mit 33,9 Prozent und Tirol mit 33,6 Prozent.

Affären am ehesten mit Kollegen

Die große Mehrheit der Befragten mit (72 Prozent) ging mit einer Kollegin oder einem Kollegen eine Affäre ein. Knapp ein Fünftel begann eine Liaison mit einem Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin. Vor allem Männer mit 27,2 Prozent gingen über die Hierarchien hinaus, bei den Frauen sind es nur sieben Prozent.

Ein Drittel der Affären begann dabei nach Büroschluss und außerhalb des Arbeitsplatzes. Rund 20 Prozent nutzten Firmenfeiern zum Flirten und zehn Prozent fanden in der Mittagspause Zuneigung füreinander.

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