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Böse Bewerbungsfragen: "Was war Ihr größter Fehler?"

14.09.2017 | 17:05 |  Cornelia Holzbauer (DiePresse.com)

Serie, Teil 4. Wir klären jeden Werktag die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch ziemlich heikel sein kann.

Die große Fehler-Frage. Sie ist ähnlich gemein wie die Frage nach Ihrer größten Schwäche und hat ein ähnliches Ziel: 50 Prozent Verunsicherung, 50 Prozent ehrliches Interesse an Ihren Schwächen und was Sie daraus gelernt haben. Hier ist Vorsicht geboten.

Der Personaler fragt: "Welcher war der größte Fehler, den Sie je gemacht haben?"

Beste Antwort: "Im Studium habe ich einmal vergessen, für eine Prüfung zu lernen und musste sie wiederholen. Das hat mich richtig geärgert. Genau aus dem Grund hab ich dann beim zweiten Versuch eine Eins geschrieben."

"Die Presse"-Personalleiter Thomas Remes erklärt: Wird nach Fehlern gefragt, dann will ein Recruiter wissen, ob der Kandidat aus diesen gelernt hat. Geben Sie deshalb eine Antwort, die nicht zu viel offenbart und versuchen Sie, aus jedem Fehler etwas Positives zu ziehen.

Morgen: Ihr Wunsch-Vorgesetzter

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