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Böse Bewerbungsfragen: "Wie stehen Sie zu Ihrer Familie?"

11.09.2017 | 16:13 |  Cornelia Holzbauer (DiePresse.com)

In unserer neuen Serie klären wir jeden Werktag die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch ziemlich heikel sein kann. Diesmal: Das Verhältnis zur Familie.

Personaler werden mitunter richtig kreativ, wenn sie den Charakter des Kandidaten kennenlernen wollen. Um Sie davor zu retten, verkrampft eine Standardantwort zu murmeln, schlagen wir etwas Kreativeres vor und ziehen Personaler zu Rate, die Hintergrundinformationen bieten.

Der Personaler fragt: "Wie stehen Sie zu Ihrer Familie?"

Beste Antwort: "Meine Familie unterstützt mich bei allem - so wie ich sie."

"Die Presse"-Personalchef Thomas Remes erklärt: Eigentlich überschreitet diese Frage schon die privaten Grenzen. Der Grund, warum manche Personaler sie trotzdem stellen: Das Verhältnis zur Familie gibt Rückschlüsse auf das Sozialverhalten eines Menschen. Auch wenn Ihnen diese Frage unangenehm ist: Bereiten Sie eine Antwort vor, die nicht zu viel verrät. Es soll so wirken, als hätten Sie die Frage beantwortet, aber trotzdem nicht zu viele Informationen preisgegeben.

Morgen: Regeln brechen.

 

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