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Bild: Pixabay 

Walt Disney hilft einfach jedem auf die Sprünge

03.09.2017 | 16:00 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Methoden. Simple Wege zu besseren Entscheidungen.

Methoden, um zu besseren Entscheidungen zu kommen, gibt es viele. Hier werden exemplarisch vier vorgestellt.

Walt-Disney-Methode. Diese Methode ist eine Art Rollenspiel, bei dem eine oder mehrere Personen ein Problem aus drei Blickwinkeln betrachten und diskutieren. Der Träumer ist subjektiv orientiert und enthusiastisch, der Realist nimmt einen pragmatisch-praktischen Standpunkt ein, der Kritiker fordert heraus und prüft die Vorgaben der anderen. Und ein Neutraler übernimmt die Rolle des Beobachters. Die Methode geht auf Robert B. Dilts zurück.

Six Thinking Hats ist eine von Edward de Bono 1986 vorgestellte Methode. Sie beinhaltet sechs verschiedenfarbige „Hüte“. Ziel ist, unterschiedliche Hüte aufzusetzen und entsprechende Argumente zu liefern. Die einzelnen Hüte sind blau (ordnend, moderierend), weiß (analytisch, Konzentration auf Tatsachen), rot (emotionales Denken), schwarz (kritisches Denken, Risikobetrachtung), gelb (optimistisches Denken, Best-Case Szenario) und grün (kreatives Denken).

► Der Konsultative Einzelentscheid kombiniert das Wissen der Vielen mit der Kompetenz des Einzelnen. Zunächst geht es darum, den richtigen Entscheider zu finden, der sich im Thema gut auskennt. Zudem zieht er Konsultationsparter heran, die er um Rat fragt. Am Ende präsentiert der Entscheider seine Lösung, der gefolgt werden muss. Der Entscheider hat sich schließlich umfassend informiert und trägt auch die Verantwortung.

► Der konfrontative Dialog zwingt dazu, sich Rückmeldungen und kritischen Fragen zu stellen. Auch wenn die Dialoge unangenehm sein mögen – sie bleiben in Erinnerung. (mhk)

(Print-Ausgabe, 2.9.2017)

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