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Bild: Clemens Fabry 

Und jetzt: Auf Wiedersehen

25.08.2017 | 09:33 |  Michael Köttritsch (Die Presse)

Sprechblase Nr. 201. Warum „weiterentwickeln“ bedrohlich sein kann.

Lebenslanges Lernen ist angesagt. Richtig! Doch was bedeutet es, wenn Führungskräfte „helfen, Mitarbeiter in einen anderen Bereich weiterzuentwickeln“, fragt „Sprechblase“-Leser Nikolaus C.? Kommt der Wunsch vom Mitarbeiter selbst, wird der gute Vorgesetzte helfen, gleich, ob es ihn schmerzt oder freut.

Kommt der Wunsch vom Vorgesetzten oder von weiter oben, sollte sich der Mitarbeiter fragen, ob ihn das Unternehmen weiterhin haben oder auf gut Deutsch weiter haben möchte. Denn jemandem zu helfen, sich in einen anderen Bereich weiterzuentwickeln, heißt meist: „Auf Wiedersehen – aber nicht mehr bei uns im Haus!“

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.


[NQEAP]

(Print-Ausgabe, 26.08.2017)

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