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Bild: Pixabay 

Stille Helden: Heute ist "Tag der Systemadministratoren"

28.07.2017 | 09:27 |   (DiePresse.com)

Sysadminday wird seit 18 Jahren gefeiert - erfunden wurde er von Ted Kekatos, einem US-amerikanischen - richtig - Systemadministrator.

Egal ob es bei der Netzwerkverbindung hapert, die Drucker nicht reagieren oder Programmfehler die Arbeit erschweren – es gibt jemanden, der für all diese Probleme stets eine schnelle Lösung parat hat - oder zumindest haben sollte: der Systemadministrator. Ausgestattet mit einem vernetzten Denkvermögen, einer schnellen Auffassungsgabe und einem dehnbaren Geduldsfaden, agieren Systemadmins jedoch überwiegend im Hintergrund. Das reibungslose Funktionieren der gesamten IT-Infrastruktur ist somit von ihnen abhängig. Um dies ausreichend zu würdigen, wird seit nunmehr 18 Jahren am 28. Juli der „System Administrator Appreciation Day“ (Sysadminday) gefeiert. Die Expertise und ständige Bereitschaft aller Systemadministratoren weltweit werden an diesem Tag hervorgehoben. 

„WannaCry und zuletzt Petya beziehungsweise NotPetya haben uns die Verwundbarkeit vieler Unternehmen wieder eindrücklich vor Augen geführt. Genau für solche Fälle sind kompetente Systemadministratoren dringend notwendig. Sie stehen nicht nur in Notfällen bereit, sondern unterstützen schon bei der Planung und Konfiguration der IT-Infrastruktur“, sagt etwa auch Johann Martin Schachner, Country Manager Atos Österreich.

Blumen und Obstkorb

Der System Administrator Appreciation Day wird seit dem 28. Juli 2000 jährlich am letzten Freitag im Juli gefeiert. Er entstand auf Initiative von Ted Kekatos, der durch eine Anzeige von Hewlett-Packard inspiriert wurde, in der einem Systemadministrator mit Blumen und Obstkörben von Mitarbeitern gedankt wird, weil er neue Drucker installiert hat.

Der Gedenktag soll dazu dienen, dem Systemadministrator, der seinen Aufgaben üblicherweise im Hintergrund – ohne große Aufmerksamkeit zu erregen – nachgeht, einmal im Jahr für seine gute Arbeit zu danken. Obwohl die Schaffung dieses Gedenktages sicher einige humoristische Aspekte hat, ist der ernste Hintergrund dahinter, auch einmal den Menschen zu danken, deren Arbeit man nicht immer unmittelbar bemerkt und die man normalerweise nur ruft, wenn etwas nicht funktioniert.

Übrigens: Es gibt auch den "Tag der Programmierer". Er ist ein russischer Gedenktag, der am 256. Tag des Jahres (256 ist die Zweierpotenz 28 und entspricht der Anzahl möglicher Werte eines Bytes begangen wird), das ist der 13. September; in Schaltjahren der 12. September.

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