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Bild: Pixabay 

Freunde im Büro

27.07.2017 | 11:21 |   (DiePresse.com)

Jeder zehnte Arbeitnehmer pflegt enge Freundschaften am Arbeitsplatz. Das ergibt die aktuelle XING-Studie "Kompass Neue Arbeitswelt".

Pünktlich zum Internationalen Tag der Freundschaft am 30. Juli widmet sich das Online-Netzwerk XING der Frage, wie österreichische ArbeitnehmerInnen mit dem Thema Freundschaft am Arbeitsplatz umgehen. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie „Kompass Neue Arbeitswelt“, die Marketagent.com im Auftrag von XING durchgeführt hat, zeigen, dass je nach Altersgruppe die Freundschaften am Arbeitsplatz unterschiedlich eng sind.

Wenn Kollegen zu Freunden werden

Insgesamt halten acht von zehn ÖsterreicherInnen privaten Kontakt zu ihren KollegInnen. Während rund zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (67,2 Prozent) in der Freizeit gelegentlich mit ihren KollegInnen Kontakt halten, pflegt nur etwa jede/r Zehnte engere Beziehungen: 11,2 Prozent geben an, privat häufig mit Personen aus dem Arbeitsumfeld zu tun zu haben. 

Andererseits trennt mehr als jede/r Fünfte Berufliches und Privates strikt und hält privat keinen Kontakt zu KollegInnen. „Die Zahlen zeigen, dass die ÖsterreicherInnen sich grundsätzlich gut mit ihren KollegInnen verstehen. Private Kontakte sind durchaus üblich. Dass daraus echte Freundschaften werden, passiert dann allerdings seltener“, so Marc-Sven Kopka, Vice President External Affairs bei XING, zu den Ergebnissen. Auffällig sind in diesem Zusammenhang auch deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Je jünger desto befreundeter

Am öftesten kommen Freundschaften am Arbeitsplatz in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen vor: Hier ist der Anteil jener, die in der Freizeit häufig mit KollegInnen Kontakt haben, mit 17,3 Prozent besonders hoch. Auch die 18- bis 24-Jährigen liegen mit 11,5 Prozent noch knapp über dem Durchschnitt. Dahinter folgen die 35- bis 39-Jährigen (11,1 Prozent), die 50- bis 65-Jährigen (10,3 Prozent) und schließlich die 40- bis 49-Jährigen (7,2 Prozent).

Eine Sache des Geschlechts

Zudem zeigen die Studienergebnisse, dass Frauen enge Beziehungen bewusster eingehen als Männer oder es gleich sein lassen: Während Frauen häufigen (13,6 Prozent; Männer: 9,2 Prozent) oder gar keinen Kontakt (22,4 Prozent; Männer: 20,8 Prozent) öfter angeben, liegen die Männer beim gelegentlichen privaten Kontakt mit 70,0 Prozent vorne (Frauen: 64,0 Prozent).

Über die Studie

Die Studie wurde von XING beauftragt und von Marketagent.com für Österreich umgesetzt. Im Rahmen der repräsentativen Befragung wurden zwischen 28.09.2016 und 10.10.2016 insgesamt 1.002 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

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