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Bild: Pixabay 

Berufszugang soll einfacher werden

21.07.2017 | 07:55 |  Andrea Lehky (Die Presse)

Künftig Wirtschaftsprüfer und Steuerberater getrennt.

Drei Jahre warten, bis sie zur Steuerberaterprüfung antreten durften, das schreckte viele ab. So sehr, dass sich viele lieber gleich von der Wirtschaft abwerben ließen. Auch die auf dem Steuerberater aufbauende Prüfung zum Wirtschaftsprüfer legten 2016 nur mehr 39 Kandidaten ab – zu wenige angesichts der drängenden Nachfrage.

Dem soll das neue Wirtschaftstreuhandberufsgesetz abhelfen.

Erstens: Zur Prüfung darf man schon nach 18 Monaten Praxis antreten.

Zweitens: Steuerberater und Wirtschaftsprüfer werden zwei unabhängige Berufe mit getrenntem Zugang.

Und: Die Befugnisse der Steuerberater werden kräftig erweitert. Künftig dürfen sie auch Standard-Dienstverträge erstellen und ihre Klienten gegenüber Finanzpolizei, in Verwaltungs- und Sozialversicherungsverfahren vertreten.


[NPG1A]

(Print-Ausgabe, 22.07.2017)

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