Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
Bild: Pixabay 

Tierliebe österreichische Arbeitswelt

16.05.2017 | 16:29 |   (DiePresse.com)

Wie tierlieb sind Österreichs Arbeitnehmer? Karriere.at hat User befragt, was sie von Hund und Katz im Büro halten.

Die Mehrheit der Arbeitnehmer und Führungskräfte in Österreich hat nichts gegen Hunde oder andere Tiere als Bürokollegen. Das ergab eine Online-Umfrage unter 791 Teilnehmern von karriere.at.

„Büro-Tiere sind absolut genial – super für die Stimmung!“ 41 Prozent der 610 Befragten auf Arbeitnehmerseite stimmten dieser Aussage zu. 25 Prozent haben nichts gegen Hund und Katze am Arbeitsplatz, solange es die Kollegen nicht stört. 13 Prozent tolerieren Tiere nur in Ausnahmefällen im Büro. Genau 20 Prozent der Arbeitnehmer halten diese hingegen für ein absolutes No-Go.

Tierliebe Führungskräfte

Die 181 befragten Führungskräfte und HR-Manager halten Tiere mit einer Mehrheit von 37 Prozent für ideale Stimmungsmacher am Arbeitsplatz, wobei 27 Prozent Mitarbeitern nur dann erlauben, ihre Haustiere mitzunehmen, wenn die Kollegen einverstanden sind. 19 Prozent gestatten Arbeitnehmern nur in Ausnahmefällen Bürohund und Co., während 17 Prozent finden, dass Tiere im Office nichts verloren haben.

Alle müssen einverstanden sein

„Ob ein Hund oder gleich mehrere Tiere: Wichtig ist, dass alle Mitarbeiter damit einverstanden sein müssen, wenn Kollegen ihre Haustiere mit ins Büro nehmen“, sagt Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at. Vor allem Kollegen, die Angst vor Hunden haben, sollten nicht unter Druck gesetzt werden. Außerdem dürfen Arbeitsabläufe oder Kundenkontakt nicht durch Tiere beeinträchtigt werden, ist Smid überzeugt: „Letztlich muss das jeder Arbeitgeber individuell entscheiden. Vor allem kleine, familiäre Unternehmen sind in dieser Hinsicht oft toleranter als große Konzerne mit ausgeprägten Richtlinien.“

1 Kommentare
Mariee
17.05.2017 09:18
0 0

Ähnlichkeiten

Gilt das auch für den Menschen? Vielleicht sollten alle einverstanden sein, dass die Person im Raum geduldet wird. Könnte herumwüten und Sachen zerstören. Schließlich kämmen wir eine Lebewesenform über einen Kamm.
AnmeldenAnmelden
DiePresse.com