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Bild: Pixabay 

Wir lassen eine Digitalstrategie wachsen (1/17)

10.04.2017 | 15:46 |  Andrea Lehky (DiePresse.com)

Crashkurs Digital Business. Alle reden von Digitalgeschäft, aber keiner weiß, wie man es anpackt. Diese Serie ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Digitalstrategen und solche, die es werden wollen. Folge 1: Was Sie erwartet.

Die Hälfte aller KMU glaubt, digital auf einem guten Weg zu sein. Irrtum: Analysten gestehen das gerade mal sieben Prozent zu. Den Rest bezeichnen sie wenig schmeichelhaft als „digitale Anfänger“. Gleichzeitig warnen sie: Wer im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung überleben will, muss sein Geschäftsmodell digitalisieren. Und darf keine Sekunde glauben, das wäre ein einmaliges Projekt. Es ist ein andauernder Prozess, der nie zu Ende ist.

Sie werden Gegenwind bekommen. Von innen, von Ihren Mitarbeitern, die grundsätzlich Angst vor großen Veränderungen haben. Ein bekanntes, auf B2B spezialisiertes KMU musste das erleben, als es nichts weiter wollte als künftig auch Privatkunden anzusprechen. Die Mitarbeiter an der Kundenhotline waren davor gar nicht begeistert, weil sie nun auch Abendschichten einführen sollten. Auf freiwilliger Basis war da nichts zu machen. Am Ende entschied die Geschäftsleitung über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg. Es trug nicht eben zu deren Motivation bei.

Gegenwind werden Sie auch von außen bekommen, von Ihren Konkurrenten, die im selben Markt fischen, und die vielleicht schneller sind als Sie.

Immerhin: Sie haben eine Leitlinie, die Sie durch die stürmischsten Zeiten führt. Die Antwort auf die Fragen: Was ist das Beste für meine Kunden? Was wollen die?

Versuchen Sie, bis morgen eine Antwort auf diese Fragen zu finden. Morgen geht es weiter mit der IST-Analyse.

 

Die Anregungen zu dieser Serie stammen aus dem Buch „Michael Kreawing: Digital Business Strategie für den Mittelstand“.

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