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Bild: Pixabay 

Weg von der Fachkompetenz, hin zur Sozialkompetenz

21.03.2017 | 12:25 |   (DiePresse.com)

Die Digitalisierung in der Arbeitswelt schreitet voran, die Führung bleibt zurück.

Viele Führungskräfte hängen noch in ihrer alten Rolle, wollen bewahren und kontrollieren. Sie sind für Mark Frost, Geschäftsführer von Hays Österreich, der Grund, warum Veränderungsprozesse gar so schleppend vorankommen: „Moderne Führung setzt auf die Kompetenzen der Mitarbeiter, bindet diese ein und beteiligt sie aktiv am Gestaltungsprozess.“

Weg von der Fachkompetenz, hin zur Sozialkompetenz ist denn auch die Erkenntnis aus dem aktuellen Hays Reports 2017. Die 591 Entscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehen zu 78 Prozent das Managen von Veränderungen als ihre mit Abstand größte Herausforderung an. An zweiter Stelle steht der Umgang mit der steigenden Komplexität (62 Prozent) in Unternehmen, knapp gefolgt vom Schaffen von Transparenz (60 Prozent).

Als größte Stolpersteine nennen die Führungskräfte zu wenig Zeit für Führungsaufgaben (81 Prozent), das Reduzieren ihrer Kontrollfunktion (74 Prozent) und zu umfangreiche Regularien (57 Prozent).

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