Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
Bild: Pixabay 

Zahlen, Daten, Fakten für Berufseinsteiger

05.04.2017 | 07:00 |   (DiePresse.com)

Berufseinstieg Zahlenspielereien. Was es rund um den Berufseinstieg zu wissen gibt.

1/5
verdienen Akademikerinnen im Schnitt weniger als Akademiker. Sie suchen in der Regel auch länger nach ihrem ersten Job, ergab eine Studie der Universität Wien. Grund dafür sind vor allem die Studienpräferenzen: Frauen studieren häufiger jene Studienrichtungen, in denen die Jobsuchdauer länger ist und die Einkommen geringer sind.

11,9
Prozent Steigerung: 2016 gab es um 2562 Arbeitslose mit akademischer Ausbildung mehr als im Jahr davor. 24.077 Akademiker sind beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos gemeldet.

52,4
Prozent der High Potentials haben vor Ende ihres Studiums eine feste Jobzusage. HiPos sind eher Spezialisten, bevorzugen Großkonzerne, sind bereit, mehr zu arbeiten und verlangen im Schnitt 39.900 Euro Jahresgehalt.

3,57
Millionen Menschen sind in Österreich unselbstständig beschäftigt. Rund 55.000 offene Stellen gibt es aktuell mehr als 40.000 davon sind sofort verfügbar. Mit anderen Worten: Es gibt viele verfügbare Jobs und auch jede Menge zu tun.

3
Monate benötigen Universitätsabsolventen in Österreich im Schnitt, um einen Arbeitsplatz zu finden. Nach sechs Monaten haben bereits 80 Prozent einen Job.

37.900
Prozent Jahresgehalt: Um die 37.900 Euro bewegt sich der Median bei den Einstiegsgehältern von Uni-Absolventen, die ein technisches Masterstudium gewählt haben. FH-Masterabsolventen in diesem Bereich bringen es auf 37.200 Euro. Die Techniker sind damit die Topverdiener unter den Absolventen. (Der Median ist übrigens in einer Auflistung von Zahlenwerten der Wert, der an der mittleren Stelle steht.)

1,5
Jahre bleiben Akademiker im ersten Job. Zweieinhalb Jahre oder länger bleiben Meteorologen, Informatiker und Chemiker.

-2,9
Prozent Rückgang: Die Zahl der Studienanfänger an den Universitäten ist gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent zurückgegangen konkret von 46.024 auf 44.675.
Die meistinskribierten Studienrichtungen im WS 2016/17 sind bei den Anfängern einmal mehr die Rechtswissenschaften, gefolgt von den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Auch ganz vorn dabei ist Psychologie. An den Fachhochschulen sind rund 50.000 Studierende inskribiert. Die Zahl der Studienanfänger stieg um 2,1 Prozent.

1 Kommentare
Lenoo
05.04.2017 09:05
0 0

Statistiken, Zahlen

Danke für den tollen Überblick! Aber letztendlich sind es Zahlen und Statistiken. Würden Frauen nur 1/20 weniger verdienen, käme es nach außen auch einem Skandal gleich. Man sollte sich nicht zu sehr beeinflussen lassen und sich gut verkaufen. Beim Berufseinstieg ist natürlich klar, dass man noch nicht das große Geld macht und erstmal Lernerfahrungen sammelt!
AnmeldenAnmelden
DiePresse.com