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Bild: Pixabay 

Geld oder Leben

13.03.2017 | 16:36 |   (DiePresse.com)

willhaben-Umfrage ergibt: 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer bevorzugen mehr zu verdienen als weniger zu arbeiten.

Die Job-Plattform willhaben hat in Kooperation mit dem Meinungsforschungs-Institut MindTake rund 1000 berufstätige Personen zum Arbeits-Alltag befragt. Insbesondere beim Dauerbrenner Work-Life-Balance sind die Meinungen stark geteilt. Für bundesweit 55,7 Prozent der Befragten ist die Aussicht auf eine Gehaltserhöhung verlockender als mehr Freizeit.

Stadt-Land & Alt-Jung

Bei der Auswahlmöglichkeit - statt einer Gehaltserhöhung die Arbeitszeit in vergleichbarem Ausmaß zu reduzieren - driften die Meinungen zwischen Land und Stadt spürbar auseinander.

Weniger Wochenstunden werden am häufigsten in größeren Städten ab 60.000 Einwohnern bevorzugt. So sehnen sich besonders die Wiener nach weniger Arbeitszeit.

Am Land sieht das anders aus: In Tirol (63,3 Prozent), Salzburg (62,1 Prozent) und Niederösterreich (59,6 Prozent) wird eine Gehaltserhöhung bevorzugt.

Auch junge Menschen und Berufseinsteiger sehnen sich nach einer Gehaltserhöhung. Ab 50 Jahren jedoch wendet sich das Blatt, hier gibt es eine klare Präferenz hin zu mehr Freizeit.

Mehr Urlaub

Die derzeit gesetzlich vorgeschriebenen fünf Wochen Urlaub pro Jahr werden von nur 18 Prozent der Befragten als ideal eingestuft. Mehr als vierzig Prozent der Befragten würden sich sechs Urlaubswochen wünschen. Den stärksten Zuspruch für eine sechste Urlaubswoche gibt es mit 54,8 Prozent in der Steiermark.

 

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