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Bild: Pixabay 

Technik: Weibliche Vorbilder fehlen

26.02.2017 | 07:00 |   (Die Presse)

Bis zum Alter von 16 Jahren ist die Begeisterung groß.

Das geringe Interesse vieler Mädchen und junger Frauen für Mathematik, Informatik, naturwissenschaftliche Fächer oder Technik (Mint) ist einer europaweiten Studie zufolge hausgemacht. Ihnen fehle es etwa an Praxiserfahrung und weiblichen Vorbildern, ergab eine von Microsoft in Auftrag gegebene Untersuchung.

Demnach können sich 40 Prozent der befragten Mädchen im Alter von elf bis 16 Jahren vorstellen, in diesem Bereich Karriere zu machen. Mit höherem Alter sinkt die Bereitschaft rapide ab. Dabei liege gerade bei jungen Frauen ein großes Potenzial, um dem akuten Mangel an digitalen Fachkräften entgegenzuwirken.

Die Studie macht vier zentrale Faktoren aus, die das Interesse der jungen Frauen an technischen Fächern deutlich sinken lässt.

Ausschlaggebend sind:
► der Mangel an weiblichen Vorbildern,
► fehlende Praxiserfahrungen,
► Ungleichbehandlung sowie
► fehlende Kenntnisse über Anwendungsgebiete im „echten Leben“.

Die IT-Branche beklagt seit Jahren einen Fachkräftemangel. Zudem werden Mint-Kenntnisse aufgrund der Digitalisierung auch in Nicht-IT-Berufen immer wichtiger.

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