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IT-Kräfte verwenden zu viel Zeit für Routine-Aufgaben

07.02.2017 | 12:26 |   (DiePresse.com)

Studie ergibt: Fachkräfte wenden deutlich mehr Zeit für Serviceanfragen und Problemlösungen auf als für die Entwicklung von Innovationen.

IT-Mitarbeiter wenden rund 30 Prozent ihrer Zeit für die Beantwortung von Serviceanfragen und für Problemlösungsaufgaben auf - lediglich weniger als 15 Prozent ihrer Zeit verbringen IT-Mitarbeiter mit strategischer Unternehmensinnovation.
Das geht aus einer Umfrage hervor, die der IT-Dienstleister Dimension Data gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen IDC durchgeführt hat.
Ziel dieser Umfrage ist es, Herausforderungen für die Optimierung der Infrastruktur und Organisation von Unternehmen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation besser zu verstehen.

Innovation und Automatisierung unerlässlich für Transformation

Durch Automatisierung von Routine-Aufgaben würden Prozesse und Geschäftsabläufe vereinfacht werden. Die gewonnene Zeit könne so für die Entwicklung neuer Wertschöpfungsquellen genutzt werden, sagt Matthias Resatz, Director Solutions bei Dimension Data Austria.

IT-Innovationen seien unverzichtbar, um Kundenbeziehungen für das eigene Geschäft verstärkt nutzen zu können, das Internet der Dinge einzuführen und die Nutzung von Big Data und Datenanalysen voranzutreiben. Ein Unternehmen, das sein IT-Geschäftsmodell nicht weiterentwickelt, riskiere, künftige Marktchancen zu verspielen.

Anforderungen an Unternehmen

Nachhaltige IT-Optimierung, bessere Service Level Agreemens (SLAs), mehr Effizienz und leine leistungsfähigere IT-Infrastruktur bei einem minimierten Risiko von Ausfallzeiten. Das sind die Anforderungen, die an IT-Abteilungen gestellt werden, um neue digitale Projekte in den Unternehmen zu unterstützen.
Für die meisten unternehmensinternen IT- und Entwicklungsteams sei es allerdings nach wie vor schwer, diese Anforderungen konkret umzusetzen. So gab die Mehrzahl der befragten Unternehmen an, ihre IT immer noch isoliert zu steuern und anzupassen. Lediglich 14 Prozent sind der Meinung, dass ihre Infrastruktur für die Digitalisierung bereit ist.
Laut dem Bericht sehen nur 20 Prozent der Unternehmen ihre IT-Infrastruktur als vollständig automatisiert und optimiert an. Die Mehrzahl arbeitet zwar an einer Automatisierung, hat dieses Ziel jedoch noch nicht erreicht.

 

Zur Studie

Für den Bericht beauftragte Dimension Data das Umfrageinstitut IDC mit der Durchführung einer webbasierten Umfrage. IDC befragte IT-Fachkräfte und leitende Manager von 275 Unternehmen mit jeweils über 1.000 Mitarbeitern in zehn Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Hongkong, Indien, Malaysia, Singapur, Südafrika). Zwei Drittel der 275 befragten Unternehmen gaben an, dass die IT für sie ein Kernelement ihres Business sei.

 

 

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