Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
 

Jobwechsel: Jeder Zweite kann sich Absprung vorstellen

17.01.2017 | 10:51 |   (DiePresse.com)

Das Jahr der Jobwechsel? Jeder zweite Arbeitnehmer schließt eine Veränderung im laufenden Jahr nicht aus. Führungskräfte hingegen wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance, ergab eine aktuelle Umfrage.

56 Prozent der von karriere.at per Online-Voting befragten User auf Mitarbeiterseite gaben an, eine neue Stelle oder auch einen neuen Arbeitgeber in Betracht zu ziehen. Völlig anders fiel hingegen das Ergebnis des Online-Stimmungsbildes unter 132 Führungskräften, HR-Managern und Unternehmern aus. 44 Prozent wollen 2017 weniger arbeiten und mehr vom Leben haben.

HR- und Führungskräfte: Weniger ist mehr

Größere Zufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit dürfte bei Führungskräften und HR-Managern herrschen. Die meisten Umfrageteilnehmer (44 Prozent) hoffen 2017 auf eine bessere Work-Life-Balance, ein Viertel (25 Prozent) strebt gar keine Veränderung an. Knapp jeder fünfte Manager (19 Prozent) will im aktuellen Unternehmen aufsteigen. Nur zwölf Prozent der Voting-Teilnehmer auf Arbeitgeberseite sind aktuell auf Jobsuche.

Aufstieg ist oft nur durch Wechsel möglich

Das konträre Abstimmungsverhalten von Arbeitnehmern und Vertretern der Arbeitgeberseite überrascht karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid nicht: „Das Ergebnis entspricht absolut dem Trend. Gerade junge Arbeitnehmer möchten viele Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, daher werden Job- und Unternehmenswechsel heute viel lockerer gesehen als noch vor einigen Jahren.“
Arbeitnehmer wissen häufig aber auch, dass eine Verbesserung der beruflichen Rahmenbedingungen (Gehalt, Führungsrolle etc.) nur durch einen Jobwechsel möglich ist.

1 Kommentare
Lenoo
01.02.2017 09:39
0 0

Karriere?

Na ein Jobwechsel ist in der dynamischen Arbeitswelt fast schon Normalität. Wenn man sich die Lebensläufe der verschiedenen Fachexperten anschaut, dann haben die meisten von Ihnen schon mehrere Unternehmen, Prozesse und Projekte kennengelernt. Aber es muss nicht immer ein Großkonzern in einer Metropole sein, wo der nächste Arbeitgeber wartet. Man kann auch für eine Weile sich zurückziehen in die Natur, in die Stille und dort an seinen nächsten Karriereschritten arbeiten. So eine Region wie Chiemgau wäre natürlich nicht schlecht, zumal hier unter http://www.chiemgauer-jobanzeiger.de/ auch viele interessante Jobs warten.
AnmeldenAnmelden
DiePresse.com