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Bild: So freunden Sie sich mit der Digitalisierung des Arbeitslebens an. (c) REUTERS (HANNAH MCKAY) 

Wie man die Digitalisierung anpackt

02.09.2016 | 12:09 |  Andrea Lehky (Die Presse)

Erst der Kulturwandel, dann die Technik. Und immer offen kommunizieren.

Was man nicht kennt, lehnt man ab. Der Autor, WU-Lektor und Trainer Martin Giesswein schlägt ein Sieben-Punkte-Programm für die digitale Transformation vor.

► Kommunizieren, die Mannschaft neugierig machen, ihr die Angst nehmen.

► Sechs- bis Achtmonatsszenarien statt langfristiger Pläne.

► Entscheidung über künftige Formen der Corporate Innovation, z. B. Kooperation mit Start-ups oder Beteiligungen.

► Kulturelle Transformation: Bestehende Initiativen müssen mit eingebaut werden. In ihnen steckt viel Motivation.

► Erst jetzt kommt die Technik ins Spiel. IT ist nicht Selbstzweck, sondern hat der Lösung von Problemen zu dienen.

► Laufend: digitale Weiterbildung für alle Hierarchieebenen.

► Review ideal nach sechs Monaten. Erreichtes wird gewürdigt, aus Fehlern gelernt – und schon beginnt der nächste Planungszyklus.

Am 15. September findet ab 17.30 Uhr die Podiumsdiskussion „Digital Leadership – kontrovers diskutiert“ an der WU Wien im Gebäude der Executive Academy statt. Für 20 „Presse“-Leser gibt es Freitickets für die geschlossene Veranstaltung. Anmeldung bis 8. September bei helga.pattart-drexler@wu.ac.at unter dem Code „Die Presse“.


[MPURI]

(Print-Ausgabe, 03.09.2016)

1 Kommentare
FabianB
23.01.2017 12:21
0 0

Wie man die Digitalisierung anpackt

Kommunikation ist das wichtigste! Wenn man mit dem Team oder den Mitarbeitern nicht über solche Umstellungen reden kann und nicht versuicht auf deren Bedenken und Probleme einzugehen, kann das nichts werden.
Außerdem braucht das alles nun mal Zeit und kann nicht von heute auf morgen klappen, als hätte man 10 Jahre nichts anderes gemacht. Deshalb bin ich in solchen Fällen immer für eine Schulung oder Weiterbildung für die Mitarbeiter, damit sie die Gelegenheit haben Fragen zu stellen und sich intensiv mit z.B neuer Software zu beschäftigen. Und selbst wenn danach noch nicht alles so reibungslos klappt, wie man sich das vorstellt, ist es wichtig die Mitarbeiter weiterhin mit Informationen darüber zu versorgen, sei es mit Presseberichten oder Newslettern zum Programm (https://www.comhair.de/download/presseberichte/kosmetikbranche.html)... Und man sollte bei Problemen natürlich immer ansprechbar sein, klingt banal, aber ist nicht immer selbstverständlich aus meiner Erfahrung.
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