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Bild: Pixabay 

Jobkiller: Partylife statt Auslandssemester

23.08.2017 | 18:00 |   (DiePresse.com)

Personaler überprüfen die Infos, die ihnen Bewerber geben. So vermeiden Sie eine Blamage.

Mehr als die Hälfte der heimischen Recruiter überprüfen Informationen, die ihnen Bewerber geben. Das belegt eine Studie von saferinternet.at zum Thema „Mein Ruf im Netz – Auswirkungen auf die berufliche Zukunft“. Hier die Do's & Don'ts für einen vorbildlichen Fußabdruck im Internet. 

  • Am wichtigsten: Geben Sie nicht alles über sich preis! Bedenken Sie immer, dass Sie nicht der Einzige sind, der die eingegebenen Informationen abrufen kann. Auch wenn Anbieter tausend Eide schwören: Keine Plattform ist „unhackbar“.

  • Bevor Sie ein Profil erstellen, checken Sie die Privatsphäre-Einstellungen der Plattform. So vermeiden Sie, dass man Einblick in Ihre Daten bekommt, auch wenn man nicht mit Ihnen "befreundet" ist. Stellen Sie nur solche Informationen öffentlich zur Schau, von denen Sie keine negativen Auswirkungen zu befürchten haben.

  • Stellen Sie sich bei der Gestaltung eines Profils immer vor, es wäre Teil Ihrer Bewerbung. Rechnen Sie damit, dass man Ihre sozialen Profile sucht und Sie auch findet.

  • Googeln Sie sich ab und zu selbst. So sehen Sie, welche Informationen über Sie schnell und unkompliziert abrufbar und für jedermann einsehbar sind. Sollten Angaben auftauchen, die keinen etwas angehen, überarbeiten Sie die Privatsphäre-Einstellungen oder entfernen Sie die entsprechenden Daten komplett.

  • Finden Sie Daten über sich, die nicht Sie ins Netz gestellt wurden, kontaktieren Sie die verantwortliche Person. Sollte das nicht möglich sein, hilft der Internet-Ombudsmann weiter.

  • Hüten Sie sich vor unbedachten Aussagen ("Mein Chef ist ein Idiot"), ebenso vor Kommentaren zu Alkohol, Drogen und sexuellen Themen. Verkneifen Sie sich, im Web über Politik, Religion, Rassismus usw. zu diskutieren.

  • Und zuletzt: Passen Sie auf, dass sich die Stationen Ihres CVs mit Ihren Spuren im Netz decken. So manche "Auslandserfahrung" stellte sich schon als Besäufnis in der Jugendherberge heraus.

Weitere Tipps zum Auftreten im Internet gibt es hier.

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