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erfolgLOS

Buchtipp II: „Gescheitert ist, wer alle Pfeile verschossen hat“

20.12.2013 | 10:59 |   (Die Presse)

Christian A. Pongratz, „erfolgLOS“: Erst durch das Scheitern werden Erfolge zum Erlebnis. Eine Analyse der häufigsten Misserfolgsfaktoren.

Die Presse: Wie viel ergibt 1 + 1?

Christian Pongratz: Elf. Zumindest in der Schurti-Position. In ihr sind Menschen, die nicht verstehen, warum etwas nicht funktioniert: Sie gehen mit dem Berliner Stadtplan in Wien auf die Suche nach dem Alexanderplatz, oder sie planen ihre Karriere, ohne ihre Alternativen einzubeziehen.


Ist das schon Scheitern?

Der Weg zum Scheitern ist lang. Erst wenn nichts mehr geht, wenn man alle Pfeile verschossen hat, ist Schluss. Aber man hat womöglich viel mehr Pfeile, als man glaubt.


Und wie scheitert man mit Stil?


Man braucht ein klares Konzept: Selbstlügen, externe Einflüsterer, die Schule, die Schurti-Position, finanzielle und geografische Zwänge (etwa der Kredit für ein Haus), Statussymbole und Selbstzerstörung in der Freizeit wie im Beruf, der nur als Gefängnis erlebt wird, sind optimale Voraussetzungen.


Ist Ihr Buch eine Satire?


Ich meine es ernst. Aber es ist kein Ratgeber. Ich zeige Handbremsen auf, die den Erfolg verhindern.

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