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Auch oesterreich nach schaerferen

Auch in Österreich Ruf nach schärferen Regeln für Managergagen

04.03.2013 | 15:59 |   (DiePresse.com)

Christoph Leitl: "In staatsnahen Betrieben erfolglose Manager mit Millionenabfindungen heimgeschickt".

Das Schweizer Votum gegen überzogene Manager-Gagen beschäftigt auch die österreichische Öffentlichkeit. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl mahnte Konsequenzen ein: Ihn störe, dass in staatsnahen Betrieben erfolglose Manager mit Millionenabfindungen heimgeschickt würden. Das müsse sich ändern, forderte Leitl.

Der Anlegerschützer Wilhelm Rasinger sieht im schweizer Referendum eine Trendumkehr, die auch für Österreich Signalwirkung haben müsse. So sei ein klareres Reglement für die Festsetzung von Managerbezügen wesentlich. Dafür solle bei den Entlohnungsgrundsätzen der Hauptversammlung mehr Gewicht beigemessen werden. Würde die Hauptversammlung bei den Vergütungen gestärkt, könnte auch der Aufsichtsrat mehr Widerstand gergen überzogene Managementforderungen leisten.

(APA)

2 Kommentare
EdwinHemingway
06.03.2013 07:08
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Diese Herrschaften haben sich Jahr(zehnte) in unmoralischer Weise zum Nachteile der hart arbeitenden Bevölkerung bereichert !

DerEiserneFelix
06.03.2013 04:26
0 0

die "staatsnahen betriebe" ..

wurden oft nur deswegen geschaffen, um irgendwelche typen erst unterzubringen und nachher mit golden handshake heimzuschicken. asfinag, aufspaltung der öbb in -zig unterbetriebe, da gabs plötzlich vorstandspostenen masse zu besetzen. tat in der schüssel-zeit den schwarzen und denen vom "dritten lager" verdammt gut.
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