Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden
Arbeitslosigkeit Jaenner Prozent gestiegen

Arbeitslosigkeit im Jänner um 6,9 Prozent gestiegen - 410.662 Menschen ohne Job

01.02.2013 | 10:17 |   (DiePresse.com)

Arbeitslosenquote liegt nach nationaler Definition bei 9,1 Prozent - Winterwetter und schwache Konjunktur belasten.

Das Winterwetter und die schwache Konjunktur haben die Arbeitslosenzahlen in Österreich nach oben schnellen lassen. Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist per Ende Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent oder 20.394 Personen auf 338.421 angestiegen. Zusätzlich wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 5.970 (+9 Prozent) auf 72.241. Damit waren insgesamt 410.662 Personen in Österreich ohne Job und um 6,9 Prozent mehr als im Jänner 2012, teilte das Sozialministerium am Freitag mit.

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im Jänner bei 9,1 Prozent (+0,5 Prozentpunkte). Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im Dezember - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,3 Prozent. Österreich hat damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU, gefolgt von Luxemburg mit 5,1 Prozent und Deutschland mit 5,4 Prozent. In den 27 EU-Staaten betrug die Arbeitslosenquote im Schnitt 10,7 Prozent.

Trotz Wirtschaftsflaute gab es in Österreich mehr Personen mit einem Job. Die Zahl der aktiv unselbstständig Beschäftigten hat sich per Ende Jänner um 22.000 Personen (+0,7 Prozent) auf 3,308 Millionen erhöht. Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen ist hingegen um 2.416 (-9,6 Prozent) auf 22.760 zurückgegangen.

(APA)

3 Kommentare
kalathos
03.02.2013 01:00
0 0

Reine Kaffeesudleserei ist die Expertise von Standard & Poor`s für die wirtschaftliche Entwicklung Niederösterreichs

Zufälle gibt es, die kaum zu glauben sind, so unwahrscheinlich sind sie.
Da taucht gerade rechtzeitig vor der n.ö. Landtagswahl eine Bewertung der US-Ratingagentur Standard & Poor`s auf, die Erwin Pröll, Sobotka und Konsorten in Auftrag gegeben haben und daher auch von den n.ö. Landsleuten zu bezahlen ist.
Es überrascht daher schon deshalb nicht, dass der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes von „negativ“ auf „stabil“ angehoben worden ist, was immer das bedeuten mag. Die Begründung dafür ist nämlich in einer Sprache abgefasst, die bestenfalls die Verfasser der Bewertung verstehen, mit Sicherheit aber auch für den Finanzlandesrat erst in verständliches Deutsch übersetzt werden muss. Doch den und dessen Chef, den Landeshauptmann, freut es, was die Ratingagentur da zu Papier gebracht hat. Schließlich haben sie dafür auch bezahlt.
Was daran positiv sein sollte, dass auch Niederösterreich „Zugang zu Mitteln der Bundesfinanzierungsagentur“ hat, muss schon deshalb stark in Zweifel gezogen werden, weil gerade diese Finanzierungsmöglichkeit immer wieder als Ursache des Salzburger Finanzskandals genannt wird.
Zur reinen Kaffeesudleserei gerät die Expertise der Ratingagentur aber, weil sie den in dieser Höhe in Österreich bisher nie gekannten Spitzenwert an Arbeitslosen völlig unberücksichtigt lässt. Denn von den derzeit über 420.000 Arbeitslosen in Österreich sind zirka 60.000 in NÖ zu Hause, und Besserung ist für dieses Jahr keine in Sicht.
achill
02.02.2013 11:40
0 0

nun -

die Arbeitslosen"Quote" wird mittel Lottoziehung ermittelt.
WolfgangWanz
01.02.2013 13:21
0 0

Berechnungsseltsamkeiten den AMS - Profis ????

Wenn 410.662 Arbeitslose 4,3% (nach EU-Berechnung) sind, dann müsste es in Österreich 9,5 Millionen ( =(410662/4,3)*100 ) Arbeitsfähige geben, bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 8,5 Millionen.

Wenn 410.662 Arbeitslose 6,4% sind, dann müsste es in Österreich 6,4 Millionen ( =(410662/6,4)*100 ) Arbeitsfähige geben, bei einer Gesamtbevölkerung von ca. ca. 8.5 Millionen. Wäre dann auch noch eine Beschäftigungsquote von 75%.

Oder?

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com