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Elektroindustrie fehlen Techniker

Der Elektroindustrie fehlen 800 Techniker

16.01.2013 | 09:57 |   (DiePresse.com)

Fachverband: "Wir sind eine Branche, die sehr gut zahlt." Nur acht Prozent der Techniker sind Frauen.

Die Elektro- und Elektronikindustrie klagt über Technikermangel. 800 Fachkräfte würden fehlen – sehr konservativ gerechnet, geht aus einer Branchenumfrage des Fachverbandes FEEI hervor.

Es mangle aber nicht nur an der Quantität, sondern auch an der Qualität. Diese sei zwar bei Absolventen von Universitäten, Fachhochschulen und HTL sehr gut, es gebe aber erhebliche Mängel in der darunter angesiedelten Ausbildung. Hier sei die Politik dringend gefordert, sich über Parteigrenzen hinweg zu setzen und die bereits allseits bekannten Verbesserungsvorschläge umzusetzen, so Monika Kircher, stv. Präsidentin des FEEI, am Dienstag vor Journalisten.

Sie appellierte an junge Frauen, in die technische Ausbildung zu gehen, derzeit seien nur acht Prozent der Techniker weiblich. Und Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI, lieferte dafür auch gleich einen Anreiz: "Wir sind eine Branche, die sehr gut zahlt." Die Unternehmen würden zwar auch die Wirtschaftsflaute spüren, eine "wirkliche Krise" gebe es aber nicht, so Roitner.

Dem FEEI gehören rund 270 Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie an, sie beschäftigen gemeinsam mehr als 60.000 Mitarbeiter.

(APA)

2 Kommentare
OttotheBusdriver
17.01.2013 12:54
0 0

Finger weg

Wie der Kollege unten schon geschrieben hat, es gibt keinen Mangel!
Ein solcher wird herbeigeredet um die Löhne drücken und alles ins Ausland verlagern zu können.

Als Techniker sind sie immer der Ars**, immer "zu teuer", immer schuld und nie befördert (schließlich sind sie ja Techniker, also schon mit der Arbeit an sich zufriedengestellt, wohingegen man Juristen, Ärzten und BWLern immer mehr Geld gibt)
Novak Herbert
16.01.2013 22:46
1 0

Das kann nicht stimmen

Siemens kündigt jedes Jahr um einige hunderte Leute, meist Elektrotechniker oder Programmierer. Von Akademikern bis zu Facharbeitern. Mangeln sehe ich nicht. Vielleicht liegt das Problem woanders - die Bereitschaft zu ordentlicher Bezahlung oder die Bereitschaft gerade noch bei Kollektivminimum zu arbeiten.
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