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Fuenf Trends Consulting

Fünf Trends im Consulting

11.01.2013 | 14:11 |  Andrea Lehky (Die Presse)

Keine neuen Knüller, aber ein Verschärfen angedeuteter Tendenzen prognostiziert UBIT Fachgruppenobmann Alfred Harl.


1. Transparente Abläufe. Österreich setzt den Weltstandard: Angebot, Konzeption, Durchführung, Abschluss und Evaluierung eines Beratungsprojektes wurden weltweit erstmalig in der ÖNORM 16114 von 2011 beschrieben. 2012 wurde sie europaweit übernommen. Der normierte Beratungsablauf trägt nun den stolzen Titel Europäische Norm (EN 16114) und wird sukzessive in alle nationalen Rechte integriert. Nächstes Ziel: der globale Ritterschlag zur weltweit geltenden ISO-Norm. Die Kunden werden es danken. Von ihnen kam der Wunsch nach mehr Transparenz und besserer Vergleichbarkeit.
2. Qualifizierung. Drei Programme führen die Weiterbildungs-hitliste an: der internationale Titel CMC (Certified Management Consultant), der sich zunehmend als Beraterbasis etabliert; das MBA Consulting Program und der Incite-GCP-Lehrgang (General Consulting Program).
3. Themenranking. Unternehmensführung und Managementberatung vor Human Resources und Organisationsentwicklung. So wird das Ranking der Beratungsthemen für 2013 lauten. Abgeschlagen folgen Controlling und Marketing. Im Vordergrund wird dabei immer die Optimierung des Betriebes stehen, gefolgt von der Neuausrichtung.
4. IT-Revival. In die EDV wird wieder investiert: besonders in Programme, die der Ablaufoptimierung dienen.
5. Rotstift. Alles, was nicht direkt dem Umsatz dient, wird eisern eingespart. So wie viele Weihnachtsaktionen, mit denen die Kunden zuletzt eben nicht mehr verwöhnt wurden. Oder auch Nachhaltigkeitsberichte ohne Übereinstimmung mit dem realen Leben. Die wird es künftig nur mehr selten geben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2013)

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