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HumanResourcesLexikon

Human-Resources-Lexikon

08.01.2013 | 15:01 |   (DiePresse.com)

Ausgewählte Begriffe aus der Personal- und Karrierewelt verständlich dargestellt.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Personalmanagement" haben Bachelor-Studierende vom Institut für Personal & Organisation der FHWien der WKW Definitionen von Begriffen aus dem Themenbereich Human Resources erstellt. Fachlich und journalistisch wurden sie dabei von der "Presse"-Karrieren-Redaktion begleitet.

Assessment Center

Unter Assessment Center versteht man ein Auswahlverfahren, bei dem ein oder mehrere Teilnehmer von geschulten Assessoren bei der Absolvierung verschiedener situativer Übungen beobachtet und beurteilt werden. [mehr]

Bildungskarenz

Um die Möglichkeit einer außerbetrieblichen Weiterbildung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses zu schaffen, wurde seitens des Gesetzgebers die Möglichkeit der Bildungskarenz eingeführt. [mehr]

Demografischer Wandel

Als Demografie bezeichnet man die wissenschaftliche Erforschung des Zustandes der Bevölkerung und ihre zahlenmäßige Veränderung. [mehr]

Diversity

Die Bezeichnung „Diversity“ stammt aus dem Englischen und entspricht in seiner deutschen Übersetzung dem Begriff „Vielfalt“. Der historische Ursprung der Diversität kann bis zu den 1980er Jahren und den Bürgerrechtsbewegungen in den USA zurückverfolgt werden. [mehr]

E-Learning

Das Wort E-Learning gehört zu der Familie der E-Begriffe, welches vom Englischen der sogenannten e-terms abgeleitet wird. [mehr]

Employability

Es handelt sich um die Fähigkeit, den Unsicherheiten des Arbeitsmarktes durch fortlaufende Weiterbildung entgegenzuwirken. [mehr]

Empowerment

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet der Begriff: Bevollmächtigung, Ermächtigung. Das Verb dazu „to empower somebody to do something“ also jemanden ermächtigen etwas zu tun. [mehr]

Employer Branding

Employer Branding (Arbeitgebermarke) ist eine Strategie, die das Unternehmen als einen attraktiven Arbeitgeber darstellen soll. [mehr]

Human Resources (HR)
HR stellt im Wesentlichen den Arbeitsfaktor Mensch im Bereich des Produktionsfaktors Arbeit dar. [mehr]

HR Business Partner
Der Human Ressources Business Partner geht in seiner Funktion über den klassischen Personalmanager hinaus.[mehr]

HR-Scorecard
Die Human-Ressources–Scorecard ist ein Analysemodell des Human Capital-Management und beschäftigt sich ausschließlich mit dem Personalbereich des eigenen Unternehmens. [mehr]

Karriere
Unter Karriere wird heute in der Alltagssprache der individuelle berufliche oder soziale Aufstieg in Hierarchien verstanden. [mehr]

Leadership Development
Dieser Begriff umfasst die Summe aller Maßnahmen, die das Wirken und die Handlungsweise von Führungskräften bilden bzw. diese nachhaltig verbessern. [mehr]

Management Audit
Das Management Audit ist eine neuere Bezeichnung für eine systematische Analyse und Bewertung der Führungskräfte in einem Unternehmen. [mehr]

Management by Objectives
Methode zur Führung von Mitarbeitern in einem Unternehmen, die um 1954 von Peter Drucker entwickelt wurde und meint Zielvereinbarungen. [mehr]

Personalberatung
Personalberatung ist ein Teilbegriff des reglementierten Gewerbes Personaldienstleistung, die weiters die Bereiche Arbeitskräfteüberlassung und Arbeitsvermittlung umfasst. [mehr]

Personalentwicklung
Personalentwicklungsmaßnahmen werden gesetzt, wenn zwischen den Anforderungen der laufenden oder zukünftigen Arbeitsplätze und den Leistungen und Fähigkeiten der Mitarbeiter Abweichungen bestehen. [mehr]

Rotationsprogramme
Rotationsprogramme werden im Bereich des Human Resources von Organisationen angewendet und bezeichnen eine auf Zeit begrenzte Maßnahme, bei der Personen in verschiedenste Bereiche eingearbeitet werden. [mehr]

Sabbatical
Der Begriff leitet sich von dem Wort Sabbatjahr ab und meint allgemein einen jüdischen Ruhe- und Feiertag, den siebten Tag der Woche, den Samstag. Ein Sabbatical ist ein aus den USA stammendes Arbeitszeitmodell. [mehr]

Soft Skills
Soft Skills bezeichnen die Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Menschen und Entscheidungen sowie der eigenen Selbststeuerung und Selbstorganisation. [mehr]

Supervision
Supervision ist eine Methode der Beratung für Berufstätige in einer Firma, einer Organisation aber auch für Einzelpersonen in Bezug auf alle beruflichen Herausforderungen. [mehr]

Talentmanagement
Talent ist einerseits eine angeborene Anlage zu guten Leistungen auf bestimmten Gebieten und andererseits eine altgriechische Gewichtseinheit. [mehr]

Teambuilding
Ein Team ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsam über einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft an einem Projekt arbeitet. [mehr]

Teleworking
Teleworking ist eine Arbeitsform, die dem Arbeitnehmer das (dezentrale) Arbeiten von zu Hause beispielsweise von einem wohnortnahen Arbeitsort (=Telecenter) aus ermöglicht. [mehr]

Traineeprogramme

Traineeprogramme sind bereits weit verbreitet und werden von unterschiedlichsten Unternehmen gerne als Personalentwicklungsinstrument neuer Mitarbeiter genutzt. [mehr]

Vergütung

Unter Vergütung versteht man die Hauptpflicht eines Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer, die in Form von Lohn oder Gehalt beglichen wird. [mehr]

Zeiterfassung

Generell ist jeder Betrieb dazu verpflichtet, Aufzeichnungen über die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter zu führen. Es gibt verschiedene Methoden um die Arbeitszeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu dokumentieren. [mehr]

Zielvereinbarungsgespräch

Das Zielvereinbarungsgespräch ist ein offener Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, um Ziele, aber auch Interessen und Bedürfnisse zu besprechen und festzulegen.  [mehr]

360° Feedback
Das 360-Grad-Feedback ist eine Rundum-Beurteilung, die neben der Beurteilung durch den Vorgesetzten durch Selbstbeurteilungen, Kollegenurteile und in manchen Fällen auch durch Kundenbeurteilungen ergänzt wird. [mehr]

Die Begriffe wurden erarbeitet von (in alphabetischer Reihenfolge): Michael Aigner, Isabella Drabek, Elisabeth Stephanie Dürr, Marlies Fritzer, Monika Elisabeth Fröhlich, Gerda Gärtner, Sebastian Girsch, Aida Handzic, Raffaela Hartl, Eva-Maria Hofer, Jochen Huber, Leila Kassoume, Monika Kloihofer, Klaus Krivanek, Elin Lin, Nina Mattersberger, Daniela Neudl, Elena Nourkova, Thomas Oberhofer, Alexander Heribert Oswald, Angelika Pachschwöll, Nicolas Petri, Sarah Pratter, Mathias Resch, Ronald Riegler, Marion Schmalek, Claudia Schmidt, Marco Sepperer, Amila Skenderagic, Reinhard Steiner, Benjamin Tarmann, Monika Unger, sowie Michelle Wolf. Als Lehrveranstaltungsleiter fungierte Matthias Wolf. Die Begriffe wurden im Herbst / Winter 2012 erarbeitet.

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