Leistung vor Alter: Wovon die Gehaltserhöhung abhängt
10.09.2012 | 15:01 | (DiePresse.com)
Studie: 2013 werden die Gehälter um durchschnittlich 3,3 Prozent steigen. Bei geschätzten 2,2 Prozent Inflation bleiben immer noch 1,1 Prozent mehr in der Brieftasche.
Österreichs Arbeitnehmer dürfen sich im kommenden Jahr auf durchschnittlich 3,3 Prozent höhere Löhne freuen. Laut einer Studie der Unternehmensberater Aon-Hewitt bleiben Firmen trotz des geringen Wirtschaftswachstums zuversichtlich. Nach einer realisierten Erhöhung von 3,3 Prozent heuer werden die Gehälter auch im nächsten Jahr wachsen.
Bei einer geschätzten Kerninflation von 2,2 Prozent dürften Arbeitnehmer immerhin noch über real 1,1 Prozent mehr in der Geldbörse erwarten. Manager übrigens weniger als der Rest der Belegschaft: Ihre Gehälter steigen im Schnitt nur um 3,1 Prozent.
Die Höhe der Gehaltssteigerung wird bestimmt von Leistung, Leistung und nochmals Leistung: 60 Prozent der befragten 146 heimischen Unternehmen machen das Gehalt abhängig davon, was man tatsächlich zum Unternehmenserfolg beigetragen hat. Firmenzugehörigkeit und Alter als Motive wandern hingegen nach unten. Nur mehr für acht Prozent der Befragten ist Seniorität ein Grund, die Bezahlung hochzuschrauben.
(APA)













