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Plakataktion gegen Priestermangel wird

Plakataktion gegen Priestermangel wird zu Facebook-Hit

05.07.2012 | 10:47 |   (APA)

Diözese St. Pölten wirbt in Blockbuster-Manier für geistliche Berufe vom Religionslehrer bis zum Ordenspriester.

Die römisch-katholische Kirche geht im Kampf gegen den Priestermangel in die mediale Offensive. Mit einer Plakataktion will die Diözese St. Pölten Lust auf geistliche Berufe machen. "Der Auftrag" lautet die Botschaft auf den großflächigen Sujets, auf denen sich in Blockbuster-Manier Mitarbeiter der Diözese präsentieren. Wie so oft ist das soziale Netzwerk Facebook den Machern zuvor gekommen, wo bereits Entwürfe vor der offiziellen Präsentation zum Hit geworden sind.

"Wer alles gibt, bekommt mehr zurück", lautet eine weitere Botschaft auf den Plakaten, die in 400-facher Ausführung in der Diözese St. Pölten von Ende Juli bis Ende August affichiert werden sollen. "Kirchliche Berufe und das Engagement vieler Laien mussten in den letzten Jahren unter einem stellenweise falschen Bild leiden", so Eduard Habsburg vom Referat für Kommunikation der Diözese St. Pölten. Daher möchte man mit der Kampagne mit den "veralteten Rollenbildern" aufräumen. Als Sponsoren treten die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien und die Sparkasse Region St. Pölten auf.

Auf zwei Sujets werden Menschen aus der Diözese, von der Religionslehrerin über den Jungscharleiter bis hin zum Ordenspriester, in unterschiedlichen Berufen modern in Szene gesetzt. Ein Sujet wird kirchliche Berufe, ein zweites Sujet das Engagement der Laien thematisieren. Habsburg: "Kreativ wird sich die Kampagne bewusst und absichtsvoll den gängigen visuellen Mustern der modernen Kinowelt bedienen. Unsere Botschaft wird gleichsam wie ein 'Blockbuster' thematisiert und präsentiert."

Die offizielle Präsentation der Plakate ist eigentlich für Mitte Juli geplant, das Internet ist der Diözese allerdings zuvorgekommen. Dort kann man mit dieser Entwicklung allerdings gut leben, da Plattformen wie Facebook das Interesse nur noch steigern würden. Um eine beabsichtigte virale Kampagne soll es sich dabei nicht handeln.

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