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Ich bin dann mal weg... Mexiko
Ich bin dann mal weg... Mexiko / Bild: (c) REUTERS (KAI PFAFFENBACH) 

Ich bin dann mal weg... Mexiko

07.08.2014 | 15:38 |  Ricarda Kargl (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich.

Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Mexiko
Im Unterschied zu anderen Ländern, wo Englisch oft ausreicht, ist in Mexiko die Landessprache unerlässlich. Gute bis sehr gute Spanischkenntnisse sind ein Muss. Verfassen Sie auch Ihre Unterlagen in Spanisch, außer wenn es in der Stellenausschreibung anders gefordert wird.

Das Anschreiben muss Ihre Motivation, in Mexiko zu arbeiten, deutlich machen. Schildern Sie Ihre Verbindungen zu dem Land. Wenn Sie Familie oder Freunde dort haben, gehen Sie darauf ein. Ideal ist natürlich ein gemeinsamer Bekannter mit dem Personaler oder eine andere Verbindung zum Unternehmen.

Motivationsschreiben und Lebenslauf reichen aus
Der Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein. Geben Sie Ihre bisherigen Beschäftigungen tabellarisch an und ordnen Sie sie antichronologisch. Schreiben Sie zu Ihren beruflichen Stationen auch Ihre Tätigkeiten und Aufgabenbereiche dazu. 

In Mexiko sind persönliche Angaben wie Alter, Nationalität und auch Familienstand im CV üblich. Hobbies werden nicht angegeben, wenn Sie es tun, ist es aber auch kein Nachteil. Ähnlich ist das mit dem Foto: Sie können, müssen aber kein Bewerbungsbild beifügen.

Anlagen sind nicht üblich, vor allem nicht beim ersten Kontakt. Schicken Sie sie nur, wenn sie eingefordert werden. Wenn Sie darauf hinweisen wollen, dass Sie Zeugnisse und Diplome auf Anfrage versenden, geben Sie das im Schreiben kurz an.

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, sollte sich auf einen längeren Small-Talk einstellen. Mexikaner plaudern gerne vor dem eigentlichen Gespräch.

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