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Zehn Tipps fuer Motivationsschreiben

Neun Tipps für das Motivationsschreiben

01.02.2013 | 11:10 |  Nikolaus Koller (DiePresse.com)

Auch der beste Versuch, sich gut zu verkaufen, scheitert, wenn man die einfachsten Regeln nicht beachtet.

Bewerbungsschreiben sollen vielen Kriterien entsprechen. Wir haben hier die wichtigsten neun nochmals auf einen Blick zusammengefasst:

  • AIDA-Prinzip: Der aus der Werbung bekannte Zugang ist eine gute Hilfe für die Formulierung des Motivationsschreibens: A ("attention") soll Aufmerksamkeit für die Bewerbung erzeugen. I ("interest") soll den Leser auf den Bewerber neugierig machen. D ("desire") soll den Wunsch erzeugen, den Bewerber kennen zu lernen. Und A steht für "Action": Auf die Bewerbung soll die Einladung zu einem Gespräch folgen.
  • Formulierungen: Die folgende kleine Schreibhilfe kann viel verbessern. Kurze Sätze sind im allgemeinen besser als lange, die stark verschachtelt sind. Verben sollten aktiv - statt passiv - gebraucht werden. Und so banal es klingt: Das Wort "Bewerbung" gehört ebenso in den Betreff und den Text wie die genaue Stelle, auf die sie sich bewerben.
  • Anrede: Wer seine Bewerbung mit der Post verschickt, der gibt natürlich auch die Post-Adresse an. Aber auch per E-Mail sollten diese Hinweise nicht fehlen. Ebensowenig wie eine Mail-Adresse auf dem Dokument, damit der Recruiter nicht lange suchen muss.
  • Namen: Der Adressat der Bewerbung ist eine konkrete Person. Diese sollte auch persönlich angeschrieben werden. Bei Inseraten, die nur eine "Office-Adresse" nennen, zahlt es sich aus, den Namen des Recruiters respektive des Bearbeiters zu recherchieren.
  • Unterschrift: Je persönlicher, desto besser. Eine postalische Bewerbung sollte jedenfalls persönlich unterschrieben werden. Bei einem per E-Mail empfiehlt es sich, eine eingescannte Unterschrift einzufügen.
  • Datum: Um die Aktualität darzustellen - und weil es im Schriftverkehr dazu gehört - sollte beim Motivationsschreiben jedenfalls das Datum der Bewerbung angegeben werden.
  • Struktur: Niemand mag es, eine reine Textwüste zu lesen. Absätze sollten den Text daher dort, wo es passt auflockern. Zwischenüberschriften wirken bei einem kurzen Text (siehe auch nächster Punkt) hingegen eher befremdlich.
  • Länge: Es gibt oft viele Gründe, sich zu bewerben. Trotzdem sollte man auch die Zeit des Recruiters einkalkulieren: Wer es nicht schafft, seine Motivation auf eine Seite zu bringen, der sollte es lassen.
  • Rechtschreibfehler: Eigentlich sollte man darauf nicht mehr hinweisen müssen, aber leider kommen sie noch immer vor. Schlampige Grammatik und Rechtschreibfehler schrecken Recruiter ab: So gut kann der Kandidat gar nicht sein.



 

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