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Haubenkoch oder Tatortreiniger?

Haubenkoch oder Tatortreiniger?

13.02.2014 | 14:48 |  Michael Simmer (DiePresse.com)

Was will ich werden? Selbstreflexion ist der erste Schritt im Berufseinstieg.

„Was möchtest du denn später einmal werden?“ Diese Frage kennen wir alle gut. Von klein auf bekommen wir sie in regelmäßigen Abständen zu hören. Eine konkrete Antwort entwickelt sich erst mit der Zeit. Hier sind ein paar Anhaltspunkte:

  • Was will ich? Diese Frage lässt sich oft schon im Kindesalter beantworten, wenngleich die Antwort meist in sehr kurzen Zeitabständen wechselt. Präzises Hinterfragen ist aber spätestens dann sinnvoll, wenn man die erste Bewerbung verfasst.
  • Was sind meine Stärken? Was man gut kann, macht man gerne. Oft ergeben sich so Parallelen zu einer professionellen Tätigkeit.

  • Was sind meine Schwächen? Ergo machen Dinge, die man nicht gut kann, weniger Spaß und das Ergebnis leidet meist auch darunter.

  • Was sind meine Ziele? Wo will ich in fünf Jahren stehen beziehungsweise sitzen? Ein Resümee der zuvor genannten Punkte hilft Ihnen dabei.

  • Offenheit. Sollten Sie ein konkretes Ziel gesteckt haben, gut so. Legen Sie deswegen aber nicht gleich die Scheuklappen an. Es schadet nicht, immer die Augen offen zu halten, weil man nie weiß, wer oder was auf einen zukommt. Haben Sie sich für eine Karriere als Koch entschieden, ist diese noch lange nicht in Stein gemeißelt.

  • Feedback. Egal, was Sie machen, holen Sie sich eine unparteiische Meinung über die Arbeit. Wie das Feedback auch ausfallen mag, es hilft Ihnen immer weiter. Bei positiver Rückmeldung wissen Sie, wo Ihre Stärken liegen. Im Falle einer negativen Reaktion erfahren Sie, wo nachgebessert werden muss.


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