Raus aus dem Spam-Ordner, ab zum Job

12.04.2016 | 16:00 |  Andrea Vyslozil (DiePresse.com)

Bewerbungsunterlagen werden heute meist per E-Mail versendet. Was so simpel klingt, birgt eine Menge Fehlerquellen. Die meisten davon lassen sich vermeiden.

Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden

Haben Sie sich schon einmal auf eine im Netz ausgeschriebene Stelle beworben, aber nie eine Antwort erhalten? Die Ursache ist oft simple Unachtsamkeit. Hier finden Sie Tipps, wie es besser geht.

Absender

Verschicken Sie die Bewerbung von einer seriösen E-Mailadresse aus. Am besten kommt darin der volle Vor- und Nachname vor. Spaßadressen wie funnygirl@gmail.at oder snowboarder@freemail.at laufen Gefahr, im Spam-Ordner zu landen.

Empfänger

Meist ist bei Online-Ausschreibungen eine E-Mailadresse angegeben. Selbstverständlich müssen Sie Ihre Unterlagen dorthin senden. Sollte es sich um eine anonyme Adresse („bewerbung@...“, „office@....“) handeln, nehmen Sie sich die Zeit, den Personalverantwortlichen zu googlen. So können Sie ihn im E-Mailtext direkt ansprechen. Das gilt auch bei Initiativbewerbungen. E-Mails an „Sehr geehrte Damen und Herren“ werden ignoriert.

Betreff

Gehen Sie davon aus, dass Ihr Gegenüber jeden Tag mit hunderten Mails überschwemmt wird. Aus Zeitgründen werden im Posteingang oft nur Absender und Betreff überflogen – was nicht wichtig erscheint, landet im Papierkorb. Seien Sie im Titel daher spezifisch. Statt dem Betreff: „Bewerbung“ (noch schlimmer: gar kein Betreff) zitieren Sie Stellenbezeichnung, Kennzahl und Plattform, auf der Sie die Ausschreibung entdeckt haben.

Anhang

Schicken Sie Ihre Unterlagen unbedingt als PDF-Format. Wenn Sie der Personalstelle eine Freude machen wollen, speichern Sie alle Anhänge in einer einzigen Datei. Nur ein Attachment öffnen zu müssen, spart Zeit. Schicken Sie nur die wichtigsten Unterlagen: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und die wichtigsten Zeugnisse.

Nachrichtentext

Schildern Sie nach der förmlichen Anrede in wenigen Zeilen Ihr Anliegen. Beschreiben Sie in einem Satz, wer Sie sind. Dann erklären Sie kurz, welchen Mehrwert Sie dem potenziellen Arbeitgeber bieten. Schließen Sie die Nachricht mit einem Call for Action: „Wenn Sie noch Fragen haben, erreichen Sie mich telefonisch unter...“ oder „Über ein persönliches Gespräch würde ich mich freuen“.

Bevor Sie das E-Mail abschicken, lesen Sie es zweimal Korrektur. In einer Nachricht an den zukünftigen Chef ist nichts peinlicher als Rechtschreibfehler.

In diesem Sinne: Viel Erfolg für die nächste Bewerbung!

 

Lust auf mehr Bewerbungstipps? Hier finden Sie sie.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com