Her mit den Moneten!

31.08.2016 | 06:00 |  Pia Thienen (DiePresse.com)

Wenn Sie sich um einen Job bewerben, müssen Sie auch auf eine Gehaltsverhandlung vorbereitet sein. Hier ein paar Tipps.

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Sie haben die ersten Hürden der Bewerbung hinter sich gelassen und nun ist er da: der Tag des Vorstellungsgesprächs. Sie sind gut vorbereitet. Kennen Ihre Stärken und Schwächen und wissen auch über das Unternehmen Bescheid.

Plötzlich fragt Sie Ihr Gegenüber nach Ihren Gehaltsvorstellungen. Sie spüren, dass Ihnen die Röte in den Kopf steigt. Oh Nein. Panik macht sich breit und Ihr Geschichtsausdruck verrät Ihre Ahnungslosigkeit.

Das ist nicht gut. Eine solche Situation müssen Sie vermeiden. Das wirft kein gutes Licht auf Sie und schmälert Ihre Gehaltschancen. Bereiten Sie sich auf solche Fragen vor, selbst wenn Ihre Mutter Ihnen beigebracht hat, dass man über Geld nicht spricht. In diesem Fall dürfen Sie eine Ausnahme machen.

Was sind Sie wert?

Überlegen Sie sich realistisch welches Gehalt Sie „wert“ sind. Wiegen Sie ihre Qualifikation und Ausbildung ab und ziehen Sie Vergleiche. Erkundigen Sie sich nach den üblichen Gehältern in einer vergleichbaren Position innerhalb der jeweiligen Branche. Online werden Sie meist fündig. Verschiedenste Gehaltsrechner oder Gehaltsvergleiche lassen sich im Netz finden. Achten Sie auf die Seriosität der Quelle. Wirtschaftsmagazine und Zeitungen veröffentlichen regelmäßig Gehaltstabellen und auch ein Anruf bei der entsprechenden Gewerkschaft kann sich lohnen.

VerHandeln

Gehaltsverhandlungen gestalten sich in der Regel ein wenig anders als am Bazar ihrer letzten Reise. Und doch, wer dort gelernt hat geschickt zu verhandeln, kann dieses Wissen in seine Gehaltsverhandlung einfließen lassen.

Die meisten Arbeitgeber verfügen über einen Gehaltsspielraum. Innerhalb dieses Spielraums können Sie versuchen sich auszutoben.

Die wirtschaftlich maue Situation wirkt sich auch auf die Gehälter aus. Daher müssen sie vielleicht Ihre Erwartungen ein wenig herunterschrauben. Was Sie verlangen können, geht immer auch mit der Größe und dem Erfolg des Unternehmens einher.

Letztlich bleibt es Ihnen überlassen, für welches Gehalt Sie bereit sind zu arbeiten. Nicht immer ist der Job mit dem meisten Gehalt auch der mit der meisten Freude oder dem größten Lernerfolg.

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