Immer schön flexibel bleiben

20.02.2015 | 13:14 |   (DiePresse.com)

Bei der Wahl des Arbeitgebers ist Toptalenten der Unternehmenserfolg wichtiger als Gehalt oder Standort. Mindestens so wichtig sind Arbeitszeit und Entwicklungschancen.

Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden

Wo bin ich besser aufgehoben?
Der Erfolg eines Unternehmens ist für Toptalente einer der entscheidenden Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers. Wichtig sind ihnen aber auch Weiterbildung, Entwicklungsmöglichkeiten und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben.

Als Jobeinsteiger stehen Sie vor der Qual der Wahl: Wo bin ich besser aufgehoben? Kann ich in einem kleineren Unternehmen verschiedene Aufgaben parallel oder auch nacheinander probieren und werde individuell gefördert? Oder ist ein Großunternehmen mit vielen unterschiedlichen, vielleicht auch internationalen Programmen das Richtige für mich? Oder sind mir flexible Arbeitszeitmodelle wichtig: Auszeiten während des Jahres, Sabbaticals oder Teilzeitmodelle für die Weiterbildung oder wenn sich Nachwuchs ankündigt?

Kleine Firma, große Chancen
Zwei Beispiele: Der Wiener Software- und IT-Anbieter Gekko beschäftigt im Moment etwas mehr als 30 Mitarbeiter. Auch in diesem relativ kleinen Unternehmen ist den beiden Geschäftsführern, Johannes Kunschert und Marcus Weixelberger, Weiterbildung wichtig. Sie unterstützen Weiterbildung finanziell bis zu einem Monatsgehalt pro Jahr.

Wunschkonzert für Einsteiger
Gleich drei verschiedene Programme bietet etwa die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) mit weltweit mehr als 6000 Mitarbeitern den Jobeinsteigern nach dem Onboarding-Programm, sagt Thomas Götzl, Recruiting Director bei BCG in Wien.

Eines der Programme ermöglicht „Vielfalt“: Mitarbeiter können in ihren ersten beiden Berufsjahren an vier verschiedenen Projekten in verschiedenen Industrien (etwa Telekom, Finanz, öffentlicher Sektor . . .) oder Funktionen (Marketing, Strategie, Sales . . .) mitarbeiten.

Wer bereits beim Einstieg ein klares Bild vor Augen hat, kann „Spezialisierung“ wählen und arbeitet an drei Projekten in einer bestimmten Indus­trie und Funktion mit.

Wen die weite Welt lockt, wird sich am ehesten im Einsteigerprogramm „Internationalität“ wiederfinden, in dem die Mitarbeit an zwei internationalen Projekten garantiert wird.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

3 Kommentare
wew111
15.03.2016 09:28
0 0

wew111
15.03.2016 09:28
0 0

aww

http://985poker.com too most best and good site here
navierstokes
22.02.2015 18:06
0 0

dass

der angestellte unternehmerischer agiert als der unternehmer selbst, ist angenehm für den unternehmer.
meiner meinung nach überdehnt aber dieses verhalten die rollen aller beteiligten und pervertiert den sinn.
AnmeldenAnmelden
DiePresse.com