Ich bin dann mal weg … Lettland

11.02.2015 | 18:04 |  Pia Thienen (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich.

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Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Lettland
Lettland liegt im Zentrum des Baltikums und grenzt an die Ostsee, Litauen, Weißrussland, Russland und Estland. Seit 1. Mai 2004 ist es Mitglied der Europäischen Union.

Die Landessprache ist Lettisch, wobei ein Großteil der Bevölkerung auch Russisch spricht. Deutsch wird an vielen Schulen unterrichtet und kann daher zum Teil beim Weiterkommen helfen.

Lettland hat seinen Arbeitsmarkt für alle EU Bürger geöffnet. Wer also dort arbeiten will, muss sich nur nach einem passenden Job umschauen. Wie beinahe immer gilt, wer länger als 90 Tage im Land bleiben möchte,benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung. Das Amt für Staatsbürgerschafts- und Migrationsangelegenheiten in Riga, Lettlands Hauptstadt, kann dabei weiterhelfen.

Es ist üblich sich mit einem ausführlichen, tabellarischen Lebenslauf und einem Begleitschreiben zu bewerben. Im Idealfall schreiben Sie Ihre Bewerbung in der Landessprache. Wem das nicht gelingt, der kann auf Russisch oder gegebenenfalls auch auf Deutsch zurückgreifen, je nachdem bei welchem Unternehmen Sie sich bewerben.

Die Jobsuche
Die Jobsuche in Lettland gestaltet sich ähnlich wie bei uns, über Zeitungsanzeigen, Online-Portale und Stellenbörsen. Stellenanzeigen finden Sie in der Lettischen Tageszeitungen, die meist auf Russisch erscheinen.

Auf Grund der hohen Anzahl an deutschen Unternehmen innerhalb dieser Nation, kann es ratsam sein sich bei einer deutschen Firma mit dem Wunsch nach Lettland entsandt zu werden, zu bewerben. Informieren Sie sich vorab, welche internationalen Unternehmen vertreten sind und bewerben Sie sich dort. So können Sie vielleicht ohne fließend lettisch zu sprechen eine gute Position erhaschen.

Dennoch sollte man längerfristig der Nationalsprache mächtig sein. Gute Chancen auf einen Job bestehen für Ingenieure, Mediziner und im IT-Bereich, da am lettischen Arbeitsmarkt ein Fachkräftemangel herrscht.

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