Ich bin dann mal weg... Vietnam

15.01.2015 | 16:09 |  Pia Thienen (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich.

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Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht's in Vietnam
Vor Ihrer Bewerbung, müssen Sie sich über die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen informieren. Es wird gerne gesehen, wenn Sie vorbereitet zu einem Gespräch erscheinen, das verdeutlicht Ihr Interesse an dem Job.

Stellenangebote finden Sie, ähnlich wie in Österreich, im Internet, Zeitschriften oder über Agenturen.
Oft müssen Sie zuerst ein Online-Formular ausfüllen und können erst in einem weiteren Schritt Ihre Unterlagen versenden.

Vietnamesisch ist die offizielle Amtssprache. Wenn Sie diese nicht beherrschen, können Sie es auch mit Französisch versuchen. Auf Grund der historischen Entwicklung wird die französische Sprache in viele Schulen als erste Fremdsprache unterrichtet. Mittlerweile kann man sich dank wachsendem Tourismus auch schon mit Englisch durchschlagen. Für die Bewerbung empfiehlt sich jedoch die Sprache an das Unternehmen anzupassen. Bewerber die viele Sprachen beherrschen, haben einen Pluspunkt, da das gerne gesehen wird.

Die Bewerbung
Ein gut gegliederter, chronologischer Lebenslauf schadet nie und ist auch in Vietnam von Nutzen. Zudem werden das Motivationsschreiben und Ihre bisherige Berufserfahrung als besonders wichtig erachtet.

Seien Sie höflich und verpacken Sie ihre Persönlichkeit in das Schreiben. Man will wissen wer Sie sind.

Bei dem Bewerbungsgespräch, ist freundliche Zurückhaltung angesagt. Fragen nach dem Gehalt und Ähnlichem sollten nicht bei einem ersten Zusammentreffen geklärt werden.

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