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Ich bin dann mal weg... Ungarn

11.09.2014 | 12:08 |  Ricarda Kargl (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich. Von Ricarda Kargl

Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Ungarn
Eine große Herausforderung für Bewerber aus dem Ausland ist die ungarische Sprache. Wenn Sie bereits Ungarisch sprechen, verfassen Sie Ihr Bewerbungsschreiben in der Landessprache. Internationale Unternehmen akzeptieren aber auch eine englische Bewerbung. Außerdem gibt es in Ungarn viele deutsche Unternehmen. Für deutschsprachige Bewerber ist es sinnvoll, sich dort vorzustellen.

Weil auch viele deutschprachige Touristen ins Land kommen, lohnt sich eine Bewerbung im Tourismus. In internationalen Konzernen sind außerdem Fachkräfte gefragt.

Initiativbewerbungen sind in unserem Nachbarland üblich. Wenn ein Unternehmen keine Stelle frei hat, wird Ihre Bewerbung aufgehoben und bei Gelegenheit bearbeitet.

Diese Unterlagen benötigen Sie
In Ungarn reichen Anschreiben und Lebenslauf aus. Anhänge müssen Sie nur mitschicken, wenn das in der Ausschreibung gefordert wurde.

Im Motivationsschreiben sollten Sie den Fokus darauf legen, warum Sie sich gerade in Ungarn bewerben. Es kommt gut an, wenn Sie zeigen, dass Sie sich bereits über das Land informiert haben.

Der Lebenslauf enthält neben Angaben zu Ihrer Ausbildung und Ihren bisherigen beruflichen Stationen auch Informationen über Ihre Hobbies und ehrenamtliche Tätigkeiten. Ein Hinweis: Schreiben Sie Ihren Familiennamen in Großbuchstaben. Das erleichtert es den Personalern, ihn vom Vornamen zu unterscheiden. Weil der Vorname oft zum Schluss angeben wird, kann es sonst zu Verwirrungen kommen.

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