Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentieren Artikel senden Senden

Ich bin dann mal weg... Luxemburg

04.09.2014 | 15:10 |  Ricarda Kargl (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich. Von Ricarda Kargl

Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Luxemburg
Das kleine Land Luxemburg ist ein Magnet für viele Arbeitnehmer. Vor allem in der Finanzbranche  ist es mit über 200 Banken sehr beliebt. Seine drei Amtssprachen Luxemburgisch, Französisch und Deutsch sind aber für viele Bewerber eine Herausforderung. Deutschkenntnisse reichen meist nicht aus, zumindest Französisch wird erwartet. Bei Jobs mit Kundenkontakt wird oft auch Luxemburgisch verlangt. In internationalen Unternehmen müssen Sie – wie so oft – Englisch beherrschen.

Für die Bewerbung gilt: Passen Sie die Sprache Ihrer Unterlagen immer der des Stelleninserates an. Bei Initiativbewerbungen erkundigen Sie sich vorab. Generell können Sie sich bei Bewerbungen in Luxemburg am französischen Stil orientieren: Anschreiben und Lebenslauf reichen aus, Anlagen benötigen Sie keine.

Motivationsschreiben und CV
Das Anschreiben wird wie in Frankreich zum Teil mit der Hand geschrieben. Den CV schreiben Sie  am Computer. Vergessen Sie im Motivationsschreiben nicht auf die typischen französischen Grußformeln.

Der Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein. Datieren und unterschreiben Sie ihn nicht. Ein Foto ist üblich.

Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Bewerbung erhalten, können Sie von einer Absage ausgehen. Die Unternehmen entsorgen die Unterlagen dann ohne Rückmeldung.

AnmeldenAnmelden
DiePresse.com