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Wie man ein Assessment Center überlebt (13/14)

10.11.2017 | 05:00 |  Andrea Lehky (DiePresse.com)

Serie. Heute: Warum Postkörbe noch lange nicht out-of-time sind.

Im Assessment Center ist die Postkorb-Übung der Klassiker schlechthin. Sie bekommen einen Stapel fiktiver Post – Mitteilungen, Briefe, Telefonnotizen – und obenauf eine Arbeitsanweisung. „Sortieren Sie die Post nach Wichtigkeit und beantworten Sie ein paar Fragen“, könnte sie lauten.

Was Sie tun müssen: Die Fragebogen-Variante der Postkorb-Übung ist die leichtere. Hier sind die Aufgaben annähernd gleichwertig. Zu jeder müssen Sie ein paar Fragen beantworten (Welches Problem liegt vor? Was tun Sie? Warum?). Erfassen Sie die Ausgangslage und scannen Sie schnell die Angaben. Überschlagen Sie Ihr Zeitbudget (14 Mitteilungen in 40 Minuten = 2 Minuten pro Mitteilung) und arbeiten Sie eine nach der anderen zügig ab. Und fertig.

Die Tableau-Variante der Postkorb-Übung ist schwieriger. Hier sind die Aufgaben unterschiedlich wichtig. Befüllen Sie eine fiktive To-Do-Liste und entscheiden Sie, ob und wem Sie welche Aufgabe delegieren. Das kann ganz schön komplex werden, weil manche Aufgaben zusammenhängen. Arbeiten Sie die Post nach Relevanz ab. Am Ende präsentieren Sie Ihre Entscheidungen der Jury.

Tipp: Schreiben Sie das fiktive heutige Datum und die Uhrzeit laut Angabe (z.B. laut Maileingang oder Poststempel) auf einen extra Zettel, den Sie stets im Blick haben. Oft spielt es eine Rolle, welche Nachricht wann eintraf.

Montag letzte Folge. Kreuz und quer: noch ein paar AC Fixstarter

 

Unsere Serie ist an das Standardwerk Assessment Center erfolgreich bestehen von Johannes Stärk angelehnt. Jeden Werktag stellen wir einen Aufgabenblock vor. Und natürlich, wie man ihn knackt.

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