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Brennende Uhr, Bilderbox

Produktiver ohne Mehraufwand

02.06.2014 | 14:26 |  Alexander Eriksröd (DiePresse.com)

Wer Produktivität hört, denkt an Maschinen. Abläufe. Ordnung. Zeitdruck. Hier geht es um Sie selbst.

Sie haben einen Job
Denken Sie „Meine Stimmung hängt nicht von mir selbst, sondern von Chef, Kollegen und Verstopfungsgrad der öffentlichen Verkehrsmittel ab“? Sie fahren ins Büro. Also haben Sie einen Job. Denken Sie positiv!

Wenn Sie die Dinge positiver betrachten, trägt Sie das produktiver und erfolgreicher durch den Tag. Wer schlecht gelaunt ist, vertagt wichtige Entscheidungen, bringt weniger weiter, steckt die Kollegen an und ändert obendrein nichts an seiner Situation.

E-Mail checken am Morgen macht Kummer und Sorgen

Widmen Sie die ersten zwei Arbeitsstunden – ruhig, störungsfrei und ausgeschlafen - Ihrem wichtigsten Projekt. Machen Sie sie nicht kaputt, indem Sie dreihundert E-Mails durchlesen und wie ein Getriebener auf Anfragen und Wünsche reagieren.

Arbeiten Sie mit Routinen
Egal ob formales To-Do-Listen-System oder freier Ablaufrahmen mit Raum für Flexibilität. Produktive Menschen gehen routiniert vor. Die Form mag sehr unterschiedlich sein, das Grundprinzip ist immer das Gleiche. Stellen Sie sich dazu einige Fragen:

Was wollen Sie erledigen? Je genauer, desto besser. Was kommt zuerst? Was später? Wann rufen Sie Ihre E-Mails ab? Wann sprechen Sie sich mit dem Team ab? Nicht alle Details sind planbar, keine Frage. Wer aber einen Rahmen hat, schwimmt nie hilflos zwischen E-Mails, Telefonaten und dem verzweifelten Versuch, eigene Projekte abzuwickeln, hin und her.

Planen Sie am Vortag
Erstellen Sie bereits am Vorabend eine Liste der wichtigsten Erledigungen des nächsten Tages. Wozu? Sie wissen so, was auf Sie zukommt. Auch das trägt bei, entspannter in Ihren nächsten Arbeitstag zu starten. Die Planung des nächsten ist auch ein schönes Ritual zum Beenden des aktuellen Tages. Das Zeichen für sich und Ihren Körper, dass jetzt der Feierabend folgt.

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