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COPACABANA IN RIO

Ich bin dann mal weg... Brasilien

27.05.2014 | 11:01 |  Alexander Eriksröd (DiePresse.com)

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zur Bewerbung in Österreich.

Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Brasilien

Allgemeines und Sprache

Was österreichische Bewerber wissen sollten: Der brasilianische Arbeitsmarkt ist äußerst dynamisch. Flexibilität und Mobilität in Bezug auf Arbeitsorte- und Zeiten werden erwartet. Somit ist auch ein Anfahrtsweg von zwei Stunden in brasilianischen Großstädten nicht ungewöhnlich.

Ausländer, die in Brasilien arbeiten möchten, brauchen eine Aufenthaltsgenehmigung (Visum; Dauervisum [„visto permanente“] oder befristetes Visum [„visto temporário“]) und eine Arbeitsgenehmigung von der brasilianischen „Coordenação de Imigração do Ministério de Trabalho“. Wichtig: Für Praktika ist ein spezielles Visum erforderlich.

Die Bewerbung sollte auf Portugiesisch erfolgen, notfalls auf Spanisch. Bei den meisten internationalen Konzernen, die in Brasilien tätig sind, wird eine englische Bewerbung akzeptiert.

Beschreiben Sie im Anschreiben auf maximal einer Seite Ihre Motivation, in Brasilien zu arbeiten. Jeder beruflich-professionalle Bezug, den Sie zum Land haben, ist es wert erwähnt zu werden. Allgemein wird aber Zurückhaltung lieber gesehen als ein Prahlen mit den eigenen Vorzügen.

Zeugnisse werden erst auf Nachfrage versendet, beglaubigte Übersetzung inklusive.

Der Lebenslauf wird antichronologisch aufgebaut. Beginnen Sie mit persönlichen Angaben (Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Familienstand). Gleich danach folgt eine Rubrik „Qualifikationen“, in der Sie Ihre beruflichen Erfolge und Besonderheiten Ihrer Laufbahn darlegen. Für die Sektion „Ausbildung“ ist nur Ihre höchste abgeschlossene Bildung relevant, beispielsweise die Universität.

Wie in den USA gilt: senden Sie kein Foto mit.

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